TimCook 2

Ein Keynote mit Steve Jobs war schon fast wie ein kleines Musikfestival, wo begeisterte Fans ihrem „Idol“ Steve Jobs begeistert zugehört haben und wo bei jeder Keynote ein großer Brocken „Humor“ und „Selbstironie“ dabei war. Die Medien haben sich um jeden Event „gerissen“ und wollten einen Sitzplatz in den heiligen Hallen von Apple ergattern. Speziell die Präsentation von Jobs war eine der best einstudierten Choreographien, die es in der Technik-Branche gab. Leider ist von diesem Event nicht meht viel übrig geblieben und viele Fans und auch Reporter wenden sich von den Event von Apple einfach ab.

Wo bleibt der „WOW-Effekt?“
Tim Cook hat laut Reportern einen „Stock gefressen“ und kommt aus seiner kühlen Art einfach nicht heraus. Andere Apple-Mitarbeiter, wie Craig Federici haben den nötigen Witz und können das Publikum zumindest in einigen Punkten zum Lachen bringen. Alles andere wirkte in den letzten Keynotes sehr flach und lieblos vorbereitet. Auch das Feuer was von Steve Jobs ausgegangen ist, ist in unseren Augen mittlerweile fast erloschen.

Keine Überraschungen mehr
Steve Jobs war bekannt dafür, dass er immer ein Ass im Ärmel hatte und man immer mit einer Überraschung rechnen konnte. Tim Cook hat das besagte „One more thing“ bis jetzt noch nie in Anspruch genommen. Auch die Geheimhaltung der verschiedenen Produkte ist nicht mehr gewährleistet und man weiß eigentlich schon alles im Vorhinein. Damit wird eine Keynote auch nicht mehr allzu spannend. Wir hoffen, dass sich dies im Jahr 2014 ändern wird und wir mit tollen Überraschungen rechnen können.

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25 comments

  • Tim Cook ist kein Showman, kein brillianter Verkäufer von Ideen, ja nicht mal ein Productman. Er ist sicher einer der besten COO und vielleicht ein guter CEO, aber er ist nicht Steve Jobs. In ihm brennt nicht das Feuer für ein Produkt, er ist ein Zahlenmensch. Leider will man die Produktpräsentationen halt noch immer so aufziehen wie es Jobs gemacht hat, zum Schluß, wo er leider nicht mehr so konnte, wie er es wollte. Phill Schiller (der dicke, wie er unten bezeichnet wurde) ist zwar bemüht, aber wirkt immer nervös. Jonny Ive im Video ist inzwischen eine Gebetsmühle, "we rethought every little detail" - no na, wenn man mehr drinnen haben möchte und gleichzeitig mehr Akku und dünner sein will, muss man das wohl. Jobs hat sein Team, und das ist es nach wie vor, nicht nacht Show-Qualitäten zusammen gestellt. Er wollte einen COO der die Produktion straff im Zaum hat (weil er es nach Apple-1 und Next kapiert hatte, dass er es nicht war), einen Designer der ihn und sein "Zen" verstand, einige Menschen die das UI und den Unterbau für seine Vision des OS und der Apps umsetzen konnte. All das IST da, was nun fehlt, ist der Glaube von Apple an sich selber, diesen Weg fort zu setzen. Die Keynotes sind da nur ein Symptom, denn wenn sie wirklich die Jaw-dropping-products lieferten die man jetzt langsam erwartet, dann würden sich auch alle um einen Platz reißen, egal ob's so spannend wäre wie eine Lesung des Telefonbuches von Cupterino oder wie ein neuer Blockbuster.
    • Es ist also das eingetreten, was nach dem Rücktritt von Stevie befürchtet wurde, aber insbesondere kein Fan glauben wollte - Der Patriarch Steve hat sein Testament vergessen und Apple so hinterlassen wie er es aufgebaut hatte: Fokussiert auf eine einzelne Person. Ein Personenkult der so weit ging, das jeder andere nur zum Assistent degradiert wurde. Meiner Meinung könnte man das Ganze ein wenig retten wenn man Craig - den wohl einzigen mit Herzblut - nach ganz vorne bringt.
  • Wenn es mehr Geheimhaltung geben würde, wäre der Fingerscanner wie eine Bombe eingeschlagen wenn man bis zur Keynote davon nichts gewusst hätte. Ich hab auch nur "aha" gesagt nichts neues da man das meiste schon vor der Keynote sieht und hört.
  • Das "One More think" war Steve sein Satz. Ich würde da ein bisschen Abstand lassen, bis ich so einen Spruch als Nachfolger bringen würde. Und Übertreibungen gabs bei Apple immer. Den Tag wo wir nie vergessen werden und dann gab es die Beatles bei Apple ?! o_O Es gibt auch keine Firma, wo auch nur annähernd, so gute Präsentationen wie Apple hat. Diesmal war es ein bisschen langatmig, bis die iPads vorgestellt wurden. Aber das neue Air und Mini Retina finde ich sehr gelungen (außer der einzige Speicher :-))
  • Sehr interessante Meinungen. Finde die Keynote war gut und Apple hat entdeckt das sie mit kostenlose Apps viel mehr bewirken könnten. Finde nur schade das das Leben,Feuer und Liebe bei den Produkten und Entwicklungen bei Präsentationen fehlt. Die Geheimhaltung und entwicklungsgeschwindigkeit war bei Steve viel viel viel besser. Sie könnten und müssten schon lange wasserdichte Geräte haben und kratzfreie,bruchsicheres Glas haben. Bei diesen Preisen müsste das drinnen sein. Die Konkurenz hat das auch und das wäre bei Steve nicht passiert. Bei Jobs wäre Apple der erste gewesen und Fernseher würde es auch schon geben. Die Uhr wäre schon wieder alt. Will nur damit sagen das Apple so einen Mann braucht und das ist Cook einfach nicht. Der ist viel zu lieb ;)
  • Auch nicht schlecht! Erst mit den ganzen Gerüchten zu versuchen, Aufmerksamkeit sprich Klicks zu generieren und dann hinterher sagen "Oh Apple, schlechte Keynote, keine Innovationen, erst recht keine Revolutionen." Wie Roman schon Samsung zitierte, richtige Revolutionen wie seinerzeit das erste iPhone wird es mit dem gegenwärtigen Stand der Technik nicht geben. Der Markt und damit die Technik ist aufgefächert, die Innovationen verteilen sich über mehrere Hersteller. Was Apple meiner Meinung nach falsch macht, sie sollten langsam aber sicher das "Gängelband" von iOS lockern und vielleicht die Jailbreak-Gemeinde mit ins Boot holen, zB über APIs mehr Funktionen zulassen. Beim Erscheinen der ersten iOS-Versionen mag ja die Beschränkung bzw. die Einschränkungen noch Sinn gemacht haben. Mittlerweile ist ein Smartphone eine alltäglicher Gegenstand. Warum also nicht dem Konsumenten es überlassen, welche Funktionen er nutzen will und wie tief er in das System eingreifen möchte. Ansonsten finde ich persönlich die Aufteilung bei den Keynotes gut, Tim Cook für den allgemeinen Überblick, die Verantwortlichen für die Neuerungen ihres Bereiches. Und vielleicht ist "One more thing" auch als Erinnerung an Steve Jobs und wird deshalb nicht mehr benutzt.
  • Wie gut das Menschen nicht alle gleich sind. Es gibt doch immer die Forderungen nach Individualität. Das Problem liegt bei den Medien. Es geht um Auflagen und neuerdings eben auch um Klicks. Es ist leider normal das erst eine Person hoch und dann wenn es passt wieder runter geschrieben wird. Wir sprechen ja nicht umsonst von der 5. Gewalt und alle die nicht ganz ihren Verstand weggeschlossen haben wissen das auch. Es gibt genug Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Show und sogar die "kleinen" Leute müssen oft genug für eine Schlagzeile herhalten. Mir gefiel die Keynote sehr gut, aber sie ist eben anders als die von Steve Jobs gehaltenen. Am ausplaudern der Geheimnisse spielen die medialen Geier ja auch keine unwesentliche Rolle!?
  • Ich denke mal das es - vor allem von den Medien - auch einmal akzeptiert wird das Steve Jobs leider keine Keynotes mehr halten wird und das sich die Firma gewandelt hat und noch wandeln wird.
  • Ich denke, die Mitarbeiter spulen das zu sehr ab. Als das MBP Retina vorgestellt wurde sind alle in Beifall ausgebrochen, doch der "Dicke" (hab den Namen vergessen), der das vorgestellt hat, hat den Beifall mit seinem Gequatsche unterbrochen. So als ein Beispiel. Außerdem sind die Keynotes an sich langweilig wenn die Stunde damit gefüllt wird 45 Minuten das zu erklären was man schon auf der vorherigen Präsentation gesagt hat. Bei der aktuellen, warum wurde noch mal das Mac OS durchgekaut? Das die Gerüchte nur noch bestätigt werden, dafür kann Apple nichts. Die Keynotes jedoch waren mal richtungsweisend, was ja auch das Wort sagt (Keynote = Grundgedanke, Basis des gesamten Handelns). Cookie und sein Team haben daraus eine reine PR-Veranstaltung gemacht. Kein Wunder, dass keiner mehr Lust hat.
  • keynote war gut, aber wenn man mal den typischen US-Style für sowas ausblendet, dann sieht man eigentlich nur, dass der laden seinem tagesgeschäft nachgeht und keine revolutionären produkte rauswirft. Tim Cook sollte ein wenig nüchterner sein und ehrlich seine Weiterentwicklungen bekanntgeben ohne viel zu viel Erwartungen bei den Kunden aufzustauen.
  • steve kann man nicht ersetzen und das ist auch ok so, würde tim ihn kopieren wären doch auch alle wieder enttäuscht. craig und phil machen das auch ganz gut. an der geheimhaltung hat sich denk ich gar nicht viel geändert, inzwischen kann man durch den verkauf solcher infos halt ganz gut leben und das interesse an solchen infos ist ja auch beachtlich groß.. sonny dickson und co, alle apple blogs und schließlich wir selbst sind schuld daran das wir vor der keynote schon alles wissen, dann noch ein paar analysten und user mit utopischen erwartungen und tadaa: alle sind traurig.. ich kann nur von mir reden, aber ich war mit der keynote vollkommen zufrieden und es gab für mich auch überraschungen. zwar nicht mehr so wie bei steve damals, aber apple ist immernoch apple für mich.
  • wie schon bereits von Samsung erwähnt: zur zeit gibt es nichts mehr neues, was man in ein smartphone packen könnte. alle erwarten sich immer neue innovationen. irgendwann ist auch hier schluss. einfach mal die erwartungen ein bisschen zurückschrauben. man man man
    • Andererseits schraubt Apple die Erwartungen selber hoch. "We have a lot more to cover" - die Gerüchte überschlagen sich, alle denken es erfüllen sich die Erwartungen a ein neues iPad, an eine iWatch, auf jeden Fall an etwas was bisher geheim gehalten wurde oder was man ebenfalls mit einer Hülle bedecken kann. Und was war? Nichts, kein neues Gerät, gar nichts. Was war denn das "lot more"? Lot more definiert mindestens(!!) als ein weiteres. Da war aber nichts. Apple schürt Erwartungen und enttäuscht dann alle mit Produkt-Updates - die im Nachhinein sich sogar teils als Downgrades darstellen.
      • Da muss ich Somaro schon zustimmen. Wer groß redet, muss auch viel bieten; so sehe ich das auch. Und auch wenn ich keine Downgrades bei den Geräten sehe (außer vll. im Business Bereich; da kann ich als Privatnutzer nicht wirklich mitreden^^), stimmt es schon, dass es wenig Überraschungen gab. Andererseits sind die Menschen dennoch dumm, wenn sie Unmögliches erwarten. Wie Roman schon erwähnte: mometan gibt es bei keinem Hersteller großartige Innovationen. Und auch wenn Apple vll. am meisten Trara bei Veröffentlichungen macht, muss man auch zugeben, dass Samsung da z.B. nicht mehr viel hinterher hinkt. Kann mich nicht erinnern, dass bei der Samsung "Keynote" der Redner meinte >Tja, liebe Kunden. Dies ist das S4. Es verfügt im Gegensatz zum Vorgänger über ein paar grundsätzlich eher sinnfreie Features wie Smart Pause und hat nun einen noch größeren Display, weil uns sonst nichts eingefallen ist. Veröffentlicht wird es am xx.xx.2013!<, um es überspitzt auszudrücken. Und wir Menschen vergessen auch schnell. Heute und morgen jammern einige über die (m.E. auch ohne große Überraschungen sehr solide) Keynote und in ein paar Wochen hat man dies eh schon wieder vergessen, wenn dann wieder haufenweise die iPhone 6 Gerüchte auftauchen, weil das 5S ja schon wieder so alt ist... That's (modern) life! ;-)