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Apple ist seit Monaten auf der Suche nach einem Autobauer, der einer möglichen Kooperation nicht abgeneigt ist. Bei BMW, Mercedes oder auch VW hat Apple eine rote Karte bekommen und man will mit dem US-Unternehmen einfach nicht zusammenarbeiten. Aus diesem Grund bringt sich nun FIAT ins Spiel, um vielleicht irgendwann auch bei den Luxus-Herstellern mitzuspielen. Der CEO von FIAT/Chrysler sieht die Kooperation mit Google, Apple oder sogar Uber als mögliche Chance in den Elektro-Auto-Markt einzusteigen. Man wäre auch gewillt eigenes Know-How in die Entwicklung von Apple Fahrzeugen zu stecken. Dies könnte für Apple ein wahrer Segen sein, da man Standardbauteile wie Bremsen oder Aufhängungen nicht selbst entwickeln muss, sondern auf bestehende Elemente zugreifen kann.

Apple wird einen Partner benötigen
Wie wir schon von Tesla wissen, muss auch bei Apple ein Partner im Hintergrund stehen, der mögliche Technologien und auch Patente bereit hält, um ein Fahrzeug zu entwickeln. Apple hat versucht in die Premium-Liga einzusteigen, doch diese verwehrte dem Unternehmen den Zutritt. Nun könnte Apple mit kleineren Autobauern wie Magna oder auch FIAT kooperieren, um das Ziel 2020 zu erreichen. Unklar ist, ob Apple überhaupt Interesse an einer Kooperation hat.

Die Entwicklung ist nicht einfach
Wenn man sich vorstellt, dass Apple erst seit 1-2 Jahren an einem Fahrzeug entwickelt, ist es schwer vorstellbar, dass der Konzern ohne Know-How aus der Autobranche wirklich bis 2020 ein serienreifes Fahrzeug auf den Markt bringen kann. Tesla hatte anfänglich große Probleme mit der Produktion und kann heute noch nicht alle Fehler in der Herstellung seiner Fahrzeuge ausräumen, obwohl man nun doch schon einige Jahre auf dem Markt ist. Daher wir vermutet, dass Apple zuerst eine kleine Auflage des Fahrzeuges produzieren lässt, um herauszufinden, ob man überhaupt schon soweit ist, ein Fahrzeug serienreif zu bringen.

Analysten gehen daher davon aus, dass Apple noch bis in das Jahr 2025 brauchen wird, um eine funktionstüchtige Automarke auf den Markt zu bringen.

QUELLEAutomobilemag
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3 comments

  • Die Deutschen haben keine Lust sich vor einen Karren spannen zu lassen und die Japaner stehen diesem ganzen Hype sowieso kritisch gegenüber. Was bleibt da noch übrig? Die Resterampe aus Chrysler, Fiat und deren Kooperationen mit Ford und GM. ... Mal so nebenbei, die sollen erstmal ein Auto auf den Markt bringen, dass sich Akkutechnisch mit Tesla und Qualitativ mit BMW/Mercedes messen lassen kann, bevor die versuchen eine komplette Marke aufzubauen.