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Apple wurde Mitte letzen Monat mit einer Klage bezüglich Preisabsprachen im Bereich des iBook-Stores konfrontiert. Das Unternehmen hat sich zu diesen Fällen nur sehr zaghaft geäußert. Nun hat Apple aber endlich Stellung zu diesem Fall bezogen und bezeichnet die Anschuldigungen als nicht tragbar und „sehr fehlerhaft“. So stützt sich Apple weiterhin auf die Aussage, dass man mit dem iBooks Store kein Monopol geschaffen habe, sondern eher ein Monopol gebrochen hat. Dadurch seinen die Anschuldigungen nicht haltbar.

Experten sehen gute Chancen für Apple:
Aufgrund dieser Sachlage sehen Rechtsexperten sehr gute Chancen für Apple. Man habe wirklich ein Monopol gebrochen und hat auch keine Preisabsprachen mit Amazon, sondern nur den Buchhändlern getroffen. Dadurch könnte Apple nur mit einer Abmahnung davon kommen und müsste die Preispolitik eventuell etwas lockern, oder für jeden zugänglich machen. Wir werden die Angelegenheit weiter beobachten.

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2 comments

  • Die Klage ist meiner Meinung auch nicht haltbar. Ich benutze zum lesen mein iPad. Darauf nutze ich iBooks, die Kinde App, Die Addison Wesley App und auch einiges in Texttunes. Wo bin ich da eingeschränkt? Nur Bücher kann ich über die Kinder App nicht direkt kaufen. Amazone will vermutlich keine 30% an Apple abtreten.
  • Naja, so klar finde ich das jetzt nicht. Selbst wenn Apple ein Monopol gebrochen hätte, heisst dies nicht dass das Unternehmen nicht zugleich ein anderes aufgebaut hat. Und so stellt es sich dar: Überall die gleichen Preise wie im iBook Store, dies bedeutet der Wettbewerb kommt zum Erliegen. Nehmen wir an, Apple hätte dies für Filme durchgesetzt. Dann würden überall nur noch DVDs zu Originalpreisen angeboten werden weil sie ja nicht günstiger werden dürfen als im Store wo die Preise immer gleich bleiben. Also monopolbeherrschendes Potenzial hat Apple auch bei eBooks. Sonst hätten sich die Verlage sicher nicht auf diese Regelung eingelassen.