Apple Special Event

Eine Keynote beginnt natürlich mit einem einleitenden Auftritt von CEO Tim Cook, wo er traditionell einen Rückblick auf die vergangenen Monate wirft. Es sind viele Zahlen dabei, die nicht alle interessieren. Wir wollen hier nur die wichtigsten hervorheben. Bezüglich des iPhones war es der erfolgreichste Produktstart in der Geschichte Apples. Insgesamt wurden am ersten Wochenende 9 Mio. Smartphones verkauft. Bereits 64 Prozent aller iDevices laufen auf iOS 7. Zudem gibt es in den USA bereits 20 Mio iTunes Radio-Nutzer und eine Milliarde Songs wurden bereits heruntergeladen. Auch im App Store sieht es gut aus. Momentan sind eine Million Apps dort verfügbar, welche insgesamt 60 Mio. Mal downgeloadet wurden.

Anschließend hat Craig Federighi die Bühne betreten und die Vorteile von OS X Mavericks hervorgehoben. Viele davon sind schon bekannt: Es wird OpenGL verwendet, der Arbeitsspeicher wird effizienter verwendet, es gibt Tabs beim Finder, einen überarbeiteten Browser (Safari), einen komplett neu gestalteten Kalender und auch diverse Apps, wie zB iBooks und die Maps-App sind mit an Bord. Das Beste kommt zum Schluss: OS X Mavericks wird kostenlos und ab heute verfügbar sein!

Im Anschluss an diese gute Nachricht hat Phil Schiller die Bühne betreten und die neue Generation der MacBook Pros präsentiert. Sie sind nochmals leichter und dünner geworden und natürlich mit der neuen Haswell-Architektur ausgestattet. Die Akku-Laufzeit soll sich beim 13-Zoll-Modell von 8 auf 9 Stunden erhöhen, beim 15-Zoll-Modell von 7 auf 8 Stunden. Das 13-Zoll-Modell mit einem 2,4 GHz Core i5-Prozessor und 4 GB RAM wird ab 1299 US-Dollar erhältlich sein, das 15-Zoll-Modell um 1499 US-Dollar. Die MacBook Air-Reihe startet künftig bei 999 US-Dollar (11-Zoll) und 1099 US-Dollar (13-Zoll). Alle Modelle werden ab heute verfügbar sein.

Abschließend wird der Mac Pro nochmals detailliert vorgestellt und die technischen Daten erläutert. Das Wichtigste: Das „kleinste“ Modell wird um 2999 US-Dollar erhältlich sein. Ein wenig enttäuschend ist, dass dieses Modell nur über eine 256 GB SSD verfügen wird.

Zum Abschluss des ersten Teiles Keynote wird noch auf das neu gesaltete iLife eingegangen. Bei iPhoto ist eine Verschmelzung von iOS und OS X zu beobachten. Es gibt ein paar Features, die den Austausch von Fotos zwischen iDevices und dem Mac erleichtern. Auch die neuen Funktionen von GarageBand und Pages werden vorgestellt. Wir werden später noch genauer darauf eingehen. Fix ist: Auch die iLife-Suite wird so wie OS X Mavericks kostenlos zur Verfügung gestellt werden und ab heute verfügbar sein.

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13 comments

  • Kurz vorweg, da Ihr, wertes MacMania-Team, Eure Keynote-News auf zwei Berichte aufgeteilt habt, werde ich diesen Kommentar hier zweimal posten; ich hoffe Ihr habt nichts dagegen! ;-) ----------------------------- :Zur Keynote: Grundsätzlich fand ich die Keynote ziemlich gelungen. Es wurde viel vorgestellt und darunter waren auch sehr interessante Devices, wie der neue Mac Pro en détail und das neue iPad (Air). Auch das neue iPad Mini hat nun endlich seinen Retina-Display und eine superschnelle 64-Bit CPU, auch wenn mich letzteres Gerät nicht wirklich interessiert. Das MacBook Update war hingegen nicht sonderlich spektakulär, wenn auch solide, mit einer netten, wenn auch nicht atemberaubenden, Draufgabe: dem Preisnachlass. Auch die Software konnte - sofern vorgeführt - überzeugen. Vor allem der Punkt, dass Mac OS in Zukunft gratis (auch für ältere Macs) angeboten werden soll, gefiel mir sehr und hebt dieses tolle OS weiter von anderen, überteuerten Betriebssystemen ab. Es gab aber auch Wermutstropfen. Das das kleinste iPad immer noch bei 16 GB startet, ist m.E. ein einfach ein Witz! Beim iPhone lasse ich mir 16 GB ja noch einreden, aber jeder, der ein iPad nicht nur zum Lesen von Emails oder zum Surfen verwendet, weiß, dass es mittlerweile schon viele Apps im GB-Bereich gibt, von den HD-Filmen und hochaufgelösten Fotos und Videos mal ganz abgesehen. Zudem braucht m.W. iOS 7 ebenfalls etwas mehr Speicherplatz. Daher finde ich die 16 GB Variante absolut unzeitgemäß und unangebracht. Man hätte m.E. bei 32 GB - zum Preis der ehemaligen 16er Variante - starten sollen und dann bis 128 GB raufgehen. Mit mehr habe ich nicht gerechnet, auch wenn es für manche sicher schön wäre. Summa summarum merkte man bei dieser Keynote wieder ganz klar die Handschrift von Apple, wie schon im Juni 2013. Die meisten vorgestellten Geräte, respektive Softwareelemente konnten m.E. überzeugen, doch leider blieben halt erwartungsgemäß die kleinen Enttäuschungen nicht aus. Aber gut, kein Unternehmen ist perfekt. Ich freue mich jedenfalls schon auf das neue iPad Air, welches mein altes iPad 3 nun endlich als würdiger Nachfolger ersetzen wird. So und nun installiere ich erstmal iOS 7.0.3 und Mavericks! ;-) Good night!
  • Die vorgestellten Produkte sind 1a und auch Top Keynote. Bin sowieso sehr zufrieden in letzter Zeit mit Apple. Einzige Kritik warum kam kein AppleTV....aber ansonsten starke Leistung, auch wenn die Geheimhaltung mangelhaft war.
    • Ohjaaaa ich auch! Auch ein paar Dinge bei gewesen die im Vorfeld wie iPad "Air" nicht klar gewesen sind. Tolle Keynote, leider an manchen Stellen zu hektisch. Aber sonst Mavericks - Free! iWork - Free! iLife? Free!! Leider nur für Leute die ein neuen Mac oder iOS 7 Gerät kaufen. :/
      • nicht ganz, mavericks ist für jeden gratis ;) ansonstens ists mit iWork und iLife wie es immer war, nur das iWork nun auch für neue macs gratis ist, das gabs damals nicht.. die iLife und iWork programme werden mir im app store noch nicht angezeigt, bin gespannt was die sache am mac kostet (ios nutzer dürfen gratis auf die neue vesion updaten!)
    • Ich kenne mich zwar mit "professionellen" Grafikkarten, wie die der FirePro-Reihe von AMD nicht aus, da ich keine Verwendung dafür habe, aber angeblich machen allein diese beiden Karten schon über 1000 Euro aus. Wenn man dann noch die restliche Hardware, die Materialien, das ausgefallene Design (ja, auch das muss bezahlt werden) und natürlich den Markenaufschlag dazurechnet, finde ich die 2999 Euro absolut nicht exorbitant hoch... Und wie Patrick schon ganz richtig angemerkt hat: wenn du den Mac Pro nicht für professionelle Arbeiten nutzen kannst/willst, bist du auch selbst schuld, wenn du dir einen "Profi-PC" kaufst. Der Pro ist halt auch nicht zum Film schauen oder zum Zocken auf die Welt gekommen! ;-) Und für professionelle User ist der Preis angemessen, zudem man den Mac ja sogar noch abschreiben kann.