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Die Keynote von Tesla ist mittlerweile einige Monate her und es ist etwas Zeit vergangen und die Wogen rund um das Model 3 haben sich wieder geglättet. Nun fragen sich viele Analysten, ob Tesla den Hype rund um sein Unternehmen bis Ende 2017 wirklich aufrecht erhalten kann, oder ob man sich einfach zu viel Zeit lässt, um das neue Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Das Model S hat zwar ein kleines Facelift bekommen und die Model X-Reihe wird gerade ausgeliefert, aber Tesla hat wenig „Fleisch“ für die hungrige Presse, die eigentlich jetzt schon wieder etwas neues von Tesla erwartet.

Wurde das Model 3 zu früh vorgestellt?
Experten sind nun der Meinung, dass Elon Musk das Model 3 einfach ein Jahr zu früh vorgestellt hat und man eigentlich bis 2017 warten hätte sollen, um dann zu sagen, dass das Produkt schon in gut einem halben Jahr beim Kunden stehen kann. Dies war aber nicht möglich, da sich die Unternehmensführung nicht sicher war, wie gut das Fahrzeug überhaupt bei dem Kunden ankommt. Von der großen Vorbestellungs-Welle war man sicherlich sehr überrascht und muss nun wirklich Gas geben.

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Model S sollte günstiger werden
Befragt man viele Experten, die sich mit Fahrzeugen gut auskennen, ist einer der Knackpunkte für den Erfolg von Tesla der Preis des Model S. Will man das Fahrzeug beispielsweise in Österreich kaufen, müssen für das kleinste Modell rund 80.000 Euro auf den Tisch legen und bekommt hier aber kein(en) Premium-Paket oder Autopiloten dazu. Dies ist für viele Kunden einfach noch zu viel und Tesla sollte hier nochmals über die Preisstruktur nachdenken. Ein Preis zwischen 40.000 und 50.000 Euro (vor steuerlichen Ersparnissen) wäre für viele sicherlich deutlich attraktiver.

So könnte man ein Brücke schlagen, den Zeitraum bis das Model 3 erscheint gut überbrücken und wieder „Neukunden“ gewinnen, die sonst auf BMW oder Audi umsteigen, wenn sie sich einen guten Mittelklasse-Wagen besorgen. Vielleicht wird tesla hier noch in diesem Jahr tätig.

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2 comments

  • Ja, die Presse. Die braucht immer News, schließlich wollen die eine Zeitung vollschmieren. Bei allen anderen Herstellern ist es doch auch ok, wenn Jahre nichts passiert. Sagen wir so, auch wenn ich den Erfolg von Tesla bezweifele, denke ich, dass die Zeitungen nur deshalb eine Möglichkeit suchen das Unternehmen schlecht zu machen, weil sie da ein paar Werbekunden der Konkurrenz im Nacken haben.