iTunes Teaser Logo

Nachdem die Berichterstattung über den kuriosen Fall von Bruce Willis als Web-Ente abgetan worden ist, hat das Thema nun doch größere Wellen geworfen, als eigentlich vermutet. Nun wird nämlich in Fachkreisen heftigst diskutiert, ob es wirklich rechtens ist, seine digitale Musik zu vererben oder ob nach dem Tod der Anspruch auf die Rechte erlischt. Betrachtet man die iTunes-Richtlinien, findet man kein Wort über das Ableben eines Users und was dann mit seinen Daten passiert. Daher gehen die Rechtsexperten davon aus, dass die Musik über den Account auch weitergegeben werden kann. Dies gilt natürlich nur so lange, bis Apple die Richtlinie daraufhin anpasst.

iCloud ist anders aufgestellt!
Betrachtet man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der iCloud, wird man feststellen, dass die Daten nach dem Tod vernichtet werden können. Dazu ist es nur notwendig, eine Sterbeurkunde an Apple zu versenden, um die Daten zu entfernen. Sollte man das Passwort aber dennoch erraten oder zur Verfügung haben, kann man den Account ohne Probleme weiter benutzen. Ob man hier gegen ein Gesetz verstößt, ist laut Juristen noch in einer gesetzlichen Grauzone.

Passwort ist der Schlüssel!
Eigentlich ist das Passwort das „Vermächtnis“ an die Nachwelt jedes Verstorbenen. Sollte dieses geknackt werden oder bekannt sein, kann der Account im Moment munter weitergenutzt werden. Sollte der Konzern einem aber auf die Schliche kommen (Betrug) wird der Account sofort eingezogen. Fazit der Situation ist,  dass die Rechtslage unklar ist und daher gilt der Spruch: Wo kein Kläger da kein Richter!

TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel