Tim Cook Apple CEO

Wenn man sich den momentanen Aktienkurse und die Verkaufszahlen von Apple ansieht, wird man feststellen, dass das Unternehmen deutlich besser „läuft“ als unter der Führung von Steve Jobs. Tim Cook hat es geschafft, sowohl die Produktion als auch den Kostenfaktor deutlich zu verbessern. Weiters hat Tim Cook die interne Politik von Apple verändert. Auch im sozialen Bereich hat Tim Cook seine eigene Linie gesucht und geht einen komplett anderen Weg als Apple Mitgründer Steve Jobs.

Kein Visionär sondern Kaufmann!
Tim Cook kann ein Unternehmen zwar zum Erfolg führen, jedoch sind die Innovationen im Moment auf der Strecke geblieben. So ist Tim Cook zwar ein sehr guter CEO, der das Geschäft im Griff hat, aber die Produkte nicht vorantreibt (was man beim iPad 3 schon gesehen hat). Weiters zieht sich Tim Cook bewusst aus der Öffentlichkeit (Keynotes) zurück und positioniert sich damit als CEO, aber nicht als Showman wie es Steve Jobs war.

Innovation besser als gefüllte Kassen!
Wir sind der Meinung, dass die Innovationskraft von Steve Jobs fehlt – sie wird zwar von Mitarbeiter wie Jonathan Ive oder anderen verborgenen Talenten weitergeführt. Jedoch lebt der Kult Steve Jobs nicht mehr. Genau dieser Fakt könnte Apple mit der Zeit zum Problem werden. Die Produkte werden zwar immer „rentabler“ für Apple, aber nicht mehr innovativ genug, um mit der Konkurrenz mit zu halten. Wir werden sehen ob sich Apple auch ohne Steve Jobs profilieren kann. Spätestens nach der iPhone 5-Keynote wissen wir mehr!

Wie ist eure Antwort? Tim Cook oder Steve Jobs?

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22 comments

  • Cook ist ein sehr kompetenter Buchhalter. Unter ihm wird das Unternehmen effizient geführt. Große neue Ideen darf man sich nicht erwarten. Nur ein gestörter wie Jobs hat das Potential etwas wirklich Neues zu schaffen.
  • 1. Cook führt das Unternehmen deutlich sympathischer als Steve und das tut nicht nur dem Aktienkurs gut. 2. Innovationen kamen noch nie ausschließlich von Steve Jobs, sondern immer vom ganzen Team. Steve hat nur die Richtung vorgegeben und Impulse gesetzt. 3. Die augenblickliche Produktpalette (und die der nächsten 2-3 Jahre) trägt immer noch die Handschrift von Steve Jobs, da Produkte Jahre im voraus geplant werden. Mangelnde Innovation kann also - wenn vorhanden - frühestens in 5 Jahren diagnostiziert werden. 4. Steve hat mit der Apple University seine innovative DNA im Unternehmen verankert. Zudem wurden bereits zu seinen Lebzeiten nur die Besten der Besten eingestellt, was auch zukünftige Innovation garantiert. 5. Apple hat auch in der Vergangenheit meistens mehr Evolution als Revolution zu bieten gehabt. Große Würfe wie das iPhone, der iPod oder das iPad waren schon immer eher selten. Die nächste Revolution wird wohl Apples Vorstoß in die TV-Welt sein. Aber auch das ist bereits unter Steve Jobs geplant und in die Wege geleitet worden. Fazit: Der Beitrag von Macmania zeugt von wenig Sachkenntnis und ist geprägt von subjektivem Empfinden. Ich will aber einmal zugute halten, dass in diesem Blog wenigstens nicht nur von anderen Mac-Seiten abgeschrieben wird, sondern der Autor eigene, neue Gedanken zum Apple Universum macht.
  • Irgendwie habt ihr was an der waffel. Ich hab nunseid 2009 apple, und apple war nie so innovativ wie zur zeit siehe retine mp und ipad 3. Wenn ich mir da die super innovation alla ipad 2 und neue macbooks ansehe unter jobs. Tim ist der deutlich bessere boss als jibs, nur alteingesessene apple fanboys mit ner jobs brille auf können sagen unter steve war alles besser
  • Allgemein zu diesem Vergleich kann man Tim Cook selbst zitieren, welcher gesagt hatte, dass Steve Jobs ihm den Rat gegeben hat nicht daran zu denken was zu machen ist, um besser zu sein als er selbst. Dies sagt doch alles. Beide sind Grundauf verschieden und haben unterschiedliche Anfänge. Tim Cook versteht es das unternehmen zu leiten, aber ist nicht Produktentwickler im Klassischen Sinne.
  • Ganz ehrlich: Produkte werden Jahre im Voraus geplant, nicht Jahr für Jahr. Darum wird Steve Jobs bei der Entwicklung der nächsten Innovationen auch maßgeblich beteiligt gewesen sein. Es liegt also nicht an Cook, dass momentan eine Durststrecke ist (so wie ihr sie bezeichnet). Marketingtechnisch (Wirtschaftlich gesehen) hat alles Hand und Fuß und als Enttäuschung würde ich das iPad 3 jetzt wirklich nicht bezeichnen. Grundsätzlich bin ich mit diesem Blog mehr als zufrieden, aber dieser Artikel war meiner Meinung nach nicht der Beste!! Zur Frage: mir war Jobs lieber, er war einfach ein Sypathieträger, das hat aber nichts mit den Innovationen zu tun!!
  • Ich gehe eher davon aus, dass die jetzigen veröffentlichten Designs noch alle von Jobs stammen und nicht von Cook, da ja gesagt wird das DER Visionär noch unzählige Zukunftsdesigns vorentwickelt haben soll (eingeschlossen des neuen iPhones, iPads, iPad Mini, Apple TV ...). Vermutlich werden wir erst in ein paar Jahren merken wie innovativ Cook eigentlich wirklich ist. Wie wir ja bereits vom Gerichtsverfahren zwischen Apple und Samsung wissen wurde das Design des iPads Jahre zuvor entwickelt.
  • lol schon mal davon abgesehen das ich mich niemals trauen würde zu beurteilen wer "Besser" ist, kann man das garnicht so sagen. Steve hatte ja einen völlig andren Standpunkt in der Firma. Er war Mitgründer... er hat das alles zum laufen gebracht. Die Leute verknüpfen mit ihm alleine meistens das genie das alles entwickelte was apple gebracht hatte. Aber er wird wohl kaum bei allem der "erfinder" sein. Er hat mit Leuten in einem Team gearbeitet. er Hatte Visionen... in welche richtung etwas geht, und was ihm gefällt oder nicht. Aber er war nicht DER eine und EINZIGE der alles einfach so erfunden hat ^^ Cook macht seine Sache sehr gut, und etwas andres von ihm zu erwarten wäre völliger humbug
      • Das liegt am System. In der Hinsicht war Apple schon immer schlecht. Bei dem Unternehmen braucht es zwei, drei oder vier Updates bis ein OS nutzbar war und smoothy lief. Das war schon in den 90ern so und ist heute nicht anders. Das MBP Retina ist technisch nämlich ganz oben, aber ML und Lion sind schlecht programmiert. MIt SL würden dir die Augen übergehen was das MBP Retina leisten kann.
      • Was wäre deine Empfehlung? Ich erwarte nächste Woche das Retina und obwohl ich die Hoffnung aufgegeben habe, dass auch meins smooth laufen wird, denke ich mir einfach mal probieren und Notfalls zurück. Aber dann ist es schon fast nicht mehr möglich ein passendes Notebook bei Apple zu bekommen. Das Air ist einfach zu stark mit Kompromissen verbunden :(
  • Ihr könntet mal auf den Boden der Realität zurückkommen und mal weiter zurückblicken aus der letzten Enttäuschung in eurer Apple-Beziehung. Denn im Gegensatz zum subjektiven Empfinden hat auch Stevie nicht jedes Jahr neue Innovationen rausgehauen. Ein paar Beispiele: Der erste iPod erschien 2001. Es brauchte 3 Jahre bis 2004 bevor Steve sein Click-Wheel vorstellen konnte. Es brauchte wieder drei Jahre bis zum revolutionären iPhone. Und wieder drei Jahre bis 2010 bevor die Revolution in Form eines unglaublich dünnen und dennoch äußerst leistungsfähigen Telefon präsentierte. Und dazwischen? Keine Innovationen, nur stete Verbesserungen. Und hinzufügen muss ich, das ihr die Latte für eine Innovation immer höher legt. Alles was ihr schon mal gesehen habt ist für euch nicht mehr innovativ. Siehe das Retina-MacBook. Es ist eine unglaubliche Leistung dieses Display, mit dieser Computerleistung mit dieser Akkuleistung in so ein dünnes Gehäuse zu stecken. Es ist unglaublich hohe Kunst. Und das einzige was euch dazu einfällt? "Retina beim MacBook? War doch nur logisch, nichts Besonderes." Ich muss da mal warnen, schraubt die Latte wieder runter sonst bringt ihr euch um vor Enttäuschung. Ernsthaft.
  • Ganz klar "Steve Jobs" Man merkts nicht nur am iPad3, sondern auch am MacBookPro Retina und vorallem an Mountain Lion. Wenn Apple weiter so misst baut, dann werden die Eiskalt untergehen... siehe Sony(Stichwort Walkman), Sega, Nintendo, Nokia.