Auf der diesjährigen I/O von Google wurden sehr viele neue Dienste und auch Konkurrenzdienste zu Apple vorgestellt. Die Medien waren von diesen sehr angetan und sehen Google nun an Apple vorbeiziehen. Auch die Aktionäre sehen dies so und stufen Apple erneut herab und verhindern somit ein Steigen der Aktien. Die Aktie von Google hingegen wird beflügelt und begibt sich auf den Weg die 1000 US-Dollar pro Aktie zu knacken. Genau dieses Ziel war noch vor einigen Monaten Apple zuzuschreiben, leider konnte dies nicht realisiert werden.

Ruhm nur für kurze Zeit!
Google hat die Keynote sehr intelligent gesetzt und versucht mit dem Abstand zur WWDC 2013 noch etwas Boden gut zu machen. Wahrscheinlich wird Apple aber auch auf der WWDC 2013 nachlegen und das Medieninteresse wieder auf sich lenken. Sollte Apple aber auch nur Software vorstellen, könnte es für den Konzern aus Cupertino eng werden. Alle Fans erwarten ein überarbeitetes iOS 7 und das damit verknüpfte iPhone 5S. Sollte Apple dies nicht vorstellen, dürfte die Aktie von Google noch weiter steigen und die Aktie von Apple weiter fallen.

In unseren Augen haben die internen Umstrukturierungen von Tim Cook sehr viel Zeit und Energie gefressen, die den Konzern jetzt zurück werfen. Vielleicht hätte man intern nicht so viel umstellen sollen. Natürlich wird dies auch Apple wissen und die WWDC 2013 hoffentlich als mediales Event nutzen.

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5 comments

  • Jo, Apple stürzt ab. Sie verkaufen nix mehr. Jetzt müssen sie ganz ganz schnell machen und dabei nur halbfertige Produkte liefern. Schlecht verarbeitet und schlechtes iOS. Damit sie noch weniger verkaufen. Dieses Jahr steigen sie in die zweite Bundesliga ab.
  • Apple sollte sich jetzt darauf konzentrieren, die Produkte schnell weiterzuentwickeln. Ich habe die letzten 30 Minuten der I/O gesehen und hab mir danach gedacht: da muss sich Apple aber warm anziehen! Google hat hier wirklich was gemacht und am meisten war ich von Google Maps angetan! Unglaublich, was die da geschafft haben und alle, die wissen, wie stark viele Animationen im Browser oftmals hängen, ist es wahnsinn, wie flüssig das ganze lief. Nun sollte Apple folgendes tun: sie sollten auf eine Menge an User-Wünschen eingehen, aber auch unerwartetes vollbringen. Ein User-Wunsch ist mit Sicherheit ein Siri-Framework für Entwickler, um Apps in Siri einzubinden. Damit alles in der App bleiben würde und man nichts zusätzlich auf den Apple-Server laden müsste, müsste Apple Siri lokal aufs iPhone bringen. Dadurch wird die Software zwar etwas größer, aber man kann Siri offline benutzen. Und, wenn Apple beispielsweise was ändern möchte, könnte man ggf. ein paar mehr Updates versenden. So 1x im Monat oder so. Sowas stört keinen! Ich mach gerne die Updates und dazu kann man öfters auch mal etwas nebenbei reparieren.
  • Ich weiß garnicht was manche von euch haben iPhone ist doch nur ein Handy und als Handy kann es was es soll es ist intuitiv , sicher und die verarbeitung ist spitzenmäßig die könnn doch nicht jedes jahr was neues bringen es gibt jahre langer iOS nutzer die mögen es deshlab und wen ihr große neuerungen und offene systeme haben wollt geht zu android klar will man schon was neues aber das ist wie gesagt ein Handy und kein Mac
  • Wäre es für ein iPhone 5S nicht noch ein bisschen früh? Außerdem denke ich, dass sich Apple nicht mit einem überarbeiteten iPhone 5 ganz neu positionieren kann. Der große Vorteil der Android-Konkurrenz ist einfach die Vielfalt und die große Auswahl an verschiedenen Geräte und Individualisierung der Software. Was Apple braucht, ist ein neuer Ansatz am Betriebssystem, nämlich ein Abschied nehmen von dem geschlossenen System. Sie müssen die Bereitschaft signalisieren, dass sie mit den anderen zusammenarbeiten wollen: FaceTime, iMessage & Co. sind ja ganz nett, aber es bringt mir nichts, wenn ich damit nicht mal die Hälfte meiner Freunde erreichen kann. Kommunikationstechniken müssen auf offenen Standards basieren. Google bietet beispielsweise Hangout jetzt plattformübergreifend an. Bei Google hat man das Gefühl, dass sie wirklich Services für alle zur Verfügung stellen wollen und diese Dienste nicht nutzen, um Android zu pushen.