27531261362_7f6009cd3b_bImmer wieder kommt die Diskussion auf, dass Apple sein iPhone doch in den USA produzieren lassen soll, um die heimische Wirtschaft zu stärken. Schon in der ersten Amtszeit von Barak Obama diskutierte man mit Steve Jobs darüber, ob man nicht einen Teil der Produktion wieder in die USA verlegen könne. Steve Jobs antwortete darauf, dass die Jobs die jetzt in China vergeben worden sind, nicht wiedergebracht werden können und daher verloren sind. Doch viele denken bei diesem Thema falsch und haben nicht die korrekte Sichtweise.

Es geht nicht um den Lohn
Wenn man sich die verschiedensten Statistiken ansieht, würde sich das iPhone vermutlich um 30 bis 40 US-Dollar in der Produktion verteuern, wenn man die Arbeit in den USA verrichten lassen würde und das könnte sich Apple sicherlich leisten. Doch woran liegt es dann? Viele sehen den langen „Rattenschwanz“ nicht, der hinter einer iPhone-Produktion steckt. Gut die Hälfte aller Zulieferer haben sich unmittelbar neben Foxconn oder einer Filiale davon niedergelassen und dadurch sind die Transport und Lieferwege sehr kurz und auch günstig. Zudem hat Apple Zulieferer aus weiteren 28 Ländern.

iphonecharts3x1108Rohstoffe fehlen in den USA
China ist einer der größten Rohstofflieferanten weltweit und kann mit fast allen Metallen und Werkstoffen punkten. Wäre die Produktion in den USA, müssten sowohl die Zulieferer als auch die Rohstoffe direkt in das Land gebracht werden und das wäre mit Import-Kosten und auch Transportkosten verbunden, die pro iPhone nicht tragbar wären. Das iPhone selbst kann also nur so „gewinnbringend“ angeboten werden, weil die Infrastruktur so gut aufgebaut ist, dass diese kaum Kosten verschlingt. Eine Produktion nur in den USA ist daher undenkbar.

QUELLETechnology Review
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