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Vergangene Woche hat die Meldung, wonach Apple die Produktion des iPhone 6S/Plus um 30 Prozent zurückfahren muss, die Berichterstattung in den einschlägigen Medien dominiert. Sollten die Informationen der Wahrheit entsprechen, würde dies natürlich bedeuten, dass sich das aktuelle iPhone bei weitem nicht so gut verkauft wie erwartet und aus Sicht vieler Analysten ein „Flop“ werden könnte. Viele Anleger haben auch reagiert und haben die Aktie prompt auf Talfahrt geschickt.

Nutzerdaten sagen etwas Anderes
Das Marktforschungsunternehmen Fiksu analysiert wöchentlich die Nutzung der 50 beliebtesten iOS-Apps. Dadurch kann ziemlich genau errechnet werden, von welchen iPhone-Modellen aus zugegriffen wird. Die Grafik unterhalb zeigt, dass der Anteil des iPhone 6S bzw. 6S Plus zwar innerhalb der ersten 100 Tage nicht so schnell gestiegen ist, wie beim Vorgängermodell, von einem Verkaufseinbruch kann aber nicht gesprochen werden.
Derzeit liegt der Anteil des iPhone 6S bei 9,5 Prozent und jener des 6S Plus bei 3,7 Prozent. Der Anteil des iPhone 6 bzw. 6 Plus lag nach den ersten 100 Tagen bei 20 Prozent. Allerdings ist die Gesamtzahl der iPhones in diesem Zeitraum auch ordentlich gestiegen, weshalb sich diese Zahl wieder etwas relativiert. Das iPhone 5S und 5C kamen in diesem Zeitraum übrigens auf knapp 16 Prozent.

 

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