Family Sharing

Wir haben schon darüber berichtet, dass Entwickler zustimmen müssen, damit Apple ihre Apps für das neue Feature „Family Sharing“ anbieten kann. Doch stellt sich auch die Frage, was eigentlich genau hinter diesem neuen Feature, welches dann im Herbst unter iOS 8 für alle zur Verfügung stehen wird, steckt. Voraussetzung ist natürlich, dass viele, oder sogar jedes Familienmitglied zB ein iPhone sein Eigen nennt. Um Family Sharing dann nutzen zu können, müssen sich die Familienmitglieder in den iCloud-Einstellungen anmelden. Anschließend wird eine Gruppe eröffnet, die mit einer Kreditkarte (wahrscheinlich eines Elternteils) verknüpft sein muss. Dann können die einzelnen Mitglieder eingeladen werden. Ist da passiert, können zB Apps, Bücher, Fotos (Fotostream) und Songs gemeinsam von der Gruppe genutzt werden, ohne die eigene Apple ID ändern zu müssen. Alle zukünftigen Einkäufe laufen dann über den Kreditkartenbesitzer und werden anschließend synchronisiert. Insgesamt können maximal 6 unterschiedliche iPhones, iPads oder iPods miteinander verbunden werden.
Es können aber nicht nur Inhalte geteilt werden, sondern es kann beispielsweise auch ein Familienkalender angelegt oder über die “Find My iPhone”-Option der aktuelle Aufenthaltsort aller Familienmitglieder angezeigt werden.

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Wie sieht es mit dem Kinderschutz aus?
Dieses Thema genießt bei Apple seit den Problemen mit In-App-Käufen speziell bei Kindern (hohe Rechnungen) offenbar eine hohe Priorität. Bei Family-Sharing ist es so, dass der Organisator der Gruppe auch die Rechte aller Mitglieder einschränken kann. Beispielsweise kann der Zugang zu nicht altersgerechten Filmen verboten werden. Will ein Kind außerdem eine kostenpflichtige App downloaden, muss via Pushmitteilung beim „Gruppen-Chef“ um Erlaubnis gefragt werden. Nun kann die Zustimmung erteilt werden oder auch nicht.

Wie findet ihr dieses neue Feature?

QUELLESevenmac
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