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In einem Interview stellte sich ein Teil der Führungsriege von Apple (Phill Schiller, Craig Federighi, und Jony Ive) den Fragen von CNET. Dabei ging es hauptsächlich um das neue MacBook Pro mit der neuen TouchBar und der damit verbundenen Preiserhöhung. Aber es wurde auch kurz darüber gesprochen, was die Zukunft bringen könnte.

TouchBar war zwingend
Laut Chef-Digner Johny Ive war die Idee der TouchBar immer eine, die zwingend für das Unternehmen war und erst den Beginn einer „sehr interessanten Richtung“ markiert. Viel mehr wollte er dazu nicht sagen, denn es sei schwierig über Dinge zu sprechen, ohne dabei ins Detail zu gehen.

Warum hat es so lange gedauert?
Auf die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis die MacBook Pros präsentiert wurden, sagt Phil Schiller, dass es einfach so lange gedauert hat, bis die Geräte soweit optimiert waren, bis sie Apples Standard entsprochen hätten.

Zudem erklärt Schiller, dass die TouchBar in vielerlei Hinsicht einige Aspekte des iPhones auf den Mac bringt. Das Unternehmen ist schon lange dagegen macOS touch-komptabel zu machen, aber die TouchBar erlaubt es, jene Dinge vom iPhone auf den Mac zu bringen, die sie für sinnvoll halten, ohne das Produkt fundamental zu verändern.

Somit dürfte klar sein, dass Apple auch in den nächsten Jahren kein Notebook entwickeln wird, das über ein Touch-Display verfügt.

Schiller: Erschwinglichkeit ist wichtig
Natürlich wurde Phil Schiller auch hinsichtlich der hohen Preise der neuen MacBook Pros befragt und die Antwort dürfte für viele durchaus überraschend sein. Zunächst erklärt er, dass neue Geräte nicht mit der Absicht entwickelt werden, den Preis zu erhöhen. Vielmehr entwickle Apple für das Nutzererlebnis und die Qualität seiner Produkte. Apple sei aber auch die Erschwinglichkeit der Geräte wichtig – Zitat: „Affordability is absolutely something we care about.”

Phil Schiller gibt aber zu, dass das Nutzererlebnis und die Qualität der Produkte im Vordergrund stehe und dies auch die Menschen erwarten. Dies bedeute eben, dass man manchmal am oberen Ende der Skala zu liegen komme, aber nicht absichtlich, sondern einfach deshalb, weil das Produkt so viel kostet.

 

Federighi: Technologie war noch nicht soweit
Im Unterhalb eingebetteten Video ist zu sehen, wie auch YouTuber Marques Brownlee (MKBHD) die Möglichkeit hatte, mit Craig Federighi zu sprechen.
Auch er bestätigt, dass Apple die TouchBar schon länger im Hinterkopf hatte, aber erst jetzt die Technologie reif gewesen sei, das Touchscreen-Display von der Qualität her so zu konstruieren, dass es aussieht, als wäre es ein Teil der Tastatur. „Vieles musste erst zusammenkommen“, erzählt Federighi.

Somit haben wir einen kleinen Einblick darüber bekommen, was in den wichtigen Köpfen von Apple vorgeht. So wie es aussieht, werden wir in den nächsten Jahren sicherlich noch einige interessante Entwicklungen zu sehen bekommen werden.

 

ÜBER9to5mac
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8 comments

  • Irgendwie drehen alle Hersteller zur Zeit am Rad, zwecks Preise. Ich habe das Nikon 70-200 2,8 vor ein paar Jahren für knapp über 1800 Euro bei Veröffentlichung gekauft, der jetzige Nachfolger kostet 3180 Euro. Der SVS SB-13 Ultra und PB-13 Ultra kosten ca 2000 Dollar, hier in Deutschland ca 2300 Euro. Die Nachfolger SB-16 Ultra und PB-16 Ultra kosten in Amerika 2000 Dollar und 2500 Dollar, hier kosten sie 2800 und 3500 Euro. Da kann man sich nur an den Kopf fassen.
  • Das übliche Gerede. Die müssen die Kunden doch wirklich für blöd halten. Aber Apple darf das ja. Apple ist ja nicht Microsoft, deshalb darf Apple so tun, als wäre das alles "zwingend" und ein Muss gewesen, die hohen Preise und die Inkonsistenz praktisch unumgänglich.Ein paar werden den Quatsch sicher glauben.Und sich auf der einen Seite freuen, wenn sie wieder 800€ für ein iPhone ausgeben dürfen, damit endlich ein USB-C-Ladekabel dabei liegt und sich auf der anderen Seite lieber nicht fragen, ob Apple wirklich derart am Betteltuch nagt, dass das Ladelängerungskabel als Beigabe gestrichen werden musste.
  • Die werden in Zukunft nach von der reichen Oberschicht leben müssen- oder von Geschäftskunden wo ja die Wurzeln eigentlich sind. Ich hab heuer schon mein iPhone 6 / Apple Watch verkauft und bin zu Huawei gewecshelt. Ebenso wollte ich zuerst ein neues AppleTV kaufen (kein Siri für Österreich und einen lahmen Appe Store ne Danke..lieber FireTV zu X-Mas) Beim iPad das selbe das Air wollte ich durch ein neues ablösen - aber bei dem Preis für das 9.7 Pro brauche ich kein neues mehr. Wenns alte eingeht kauf ich eben ein Android Tablet. Blöd ist eben für Leute die ganz viele Geräte haben - aber solang die Kunden das bezahlen sieht sich Apple im Recht. 
  • Für Herrn Schiller und seine Millionärskollegen in Apples Führungsetage sind die neuen MacBooks natürlich "erschwinglich". Beim Normalverdiener sieht es etwas anders aus - und dieser wird zum Grossteil einen grossen Bogen darum machen und sich etwas gleichwertiges vom Mitbewerber für wesentlich weniger Geld holen. Denn das gibt es auch ;)