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In der Branche wird immer öfter darüber gerätselt, warum Cloud-Dienste von Apple immer wieder ausfallen bzw. deren Entwicklung (zB iCloud-Fotomediathek) eine gefühlte Ewigkeit dauert. Wie nun die US-amerikanische Seite „The Information“ berichtet, soll es sich dabei um ein tiefgreifendes organisatorisches Problem handeln.

Wo liegt das Problem genau?
Der IT-Fachdienst hat ca. ein Dutzend aktuelle und frühere Mitarbeiter von Apple interviewt. Diese berichten darüber, dass es bei iCloud an einem „Kernteam“ fehlt, welches alle angebotenen Dienste koordiniert, denn jedes Mal wenn Apple einen neuen Dienst einführt, muss das Unternehmen natürlich die betroffene Infrastruktur anpassen und umbauen. Dies verzögere die Einführung von neuen Diensten bzw. Versionen und mach diese auch komplizierter. Als konkretes Beispiel wird die bereits erwähnte Foto-Mediathek genannt, die sich nach wie vor in der Beta-Phase befindet. Zudem wird auch die neue Foto-App (Nachfolger von iPhoto) erst 2015 fertig sein, was auch auf diese Problematik zurückzuführen sei. Wir können nur hoffen, dass Apple diese „organisatorischen Probleme“ bald in den Griff bekommt.

QUELLEHeise
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