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Ein neues iPhone kommt auf den Markt und die Kunden wollen schon im Vorfeld wissen, ob man mit dem Kauf noch etwas warten soll, oder schon sein schwer verdientes Geld auf die Seite legen kann, um sich das neue Flaggschiff von Apple zu kaufen. Genau diese Frage schürt die Gerüchteküche rund um vermeintliche Fotos von iPhones, iPads und anderen Apple-Produkten. Aus dieser Neugierde lässt sich ein Geschäftsmodell ableiten, von denen manchen Menschen sogar leben können.

Nun spricht erstmals ein „Leaker“ von seiner Arbeit und auch Arbeitsweise. Steve Hemmerstoffer ist einer der bekanntesten Leaker (nowhereelse.fr), die es so im Netz gibt und er spricht offen darüber, dass man eigentlich nur darauf aufpassen muss, nicht reingelegt zu werden. Sein Netzwerk erstreckt sich über die komplette Zulieferkette von Apple und auch anderer Unternehmen, um immer wieder an frische Fotos zu kommen.

Meist sind Leaks nicht bewusst gemacht
Wie Hemmerstoffer erklärt, sind viele Fotos von iPhones oder iPads nicht bewusst als Leak ins Netz geraten, sondern von firmeninternen Support-Plattformen gestohlen worden, die darauf abzielen, Support für ein Problem mit der Fertigung bestimmter Bauteile zu geben. Die Mitarbeiter in den Firmen machen hierzu meist Fotos vom Gerät selbst, um das Problem zu beschreiben. Genau diese Fotos sind dann die Grundlage für ein gutes Gerücht.

Viel wird gefälscht
Ein hoher Anteil der Fotos, die bei Weibo oder anderen chinesischen Plattformen veröffentlicht werden, sind Fakes und können auch relativ schnell enttarnt werden. Meist wird eine bestehendes Produkt von Apple mittels Photoshop so lange bearbeitet, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wurde, aber dies ist meist klar ersichtlich so Hemmerstoffer. Natürlich gilt dies nur für ein geschultes Auge und genau mit diesem Fakt spielen viele „Faker“.

Ob man mit Leaks reich werden kann, wollte Hemmerstoffer nicht bestätigen, aber man (er) kann sicherlich nicht schlecht davon leben – das steht fest!

QUELLEBusiness Insider
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