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In Österreich ging McShark/McWorld nach langen Verhandlungen mit einem Millionenschaden in die Insolvenz und man findet im Moment noch keinen konkreten Ausweg aus der Bredouille. Nun gehen die Insolvenzen im deutschsprachigen Raum in diesem Bereich aber weiter und auch der deutsche Apple-Anbieter mStore muss seinen Filialen aus finanziellen Gründen schließen und meldet Insolvenz an. Die Gewinnspannen die Apple an die Retail-Seller ausgibt sind offenbar einfach zu gering und es kann nicht mehr mit der Konkurrenz mitgehalten werden.

Macht es Apple bewusst?
Speziell in Deutschland schießen Apple Stores quasi wie Pilze aus dem Boden – auch in der Schweiz öffnet in Basel am 12. Juli der vierte Store seine Pforten – und der Konzern aus Cupertino eröffnet jedes Jahr einen neuen Store in den verschiedenen Ballungsgebieten. Aus diesem Grund gibt es für viele Apple-Fans keinen triftigen Grund mehr zu einem Apple-Retail-Seller zu gehen, um die Hardware zu beziehen. Auch das Online-Geschäft von Apple ist sehr gut aufgebaut und man kann sich in diesem Bereich auch nicht gegen die Übermacht durchsetzen. Somit wird es für Retail-Seller immer schwiereiger zu überleben und das ist vielleicht auch im Interesse von Apple.

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7 comments

  • Das ganze Apple Kerngeschäft wird sich auf Händler übertragen, die auch andere Marken anbieten. Ein gutes Beispiel ist Cyberport, genau so Zertifiziert wie Gravis, günstige Preise und viel Auswahl Online sowie in eigenen Filialen. Mstore war noch nie mein Fall...
  • Wie gejt das ganz einfach. Media markt, saturn sind in jedem kaff vertreten. Dort bekommt man auch die produkte. Zu einem retailer oder einem apple store fahren der 70 kilometer weit weg ist die muss ich wieder retour fahren. Und die zeit wrst die dabei drauf geht. Es gibt gewisse produkte mit denen man ein geschäft zusätzlich ausstatten kann. Wie mediamarkt mit apple produkten. Aber die frage ist ob ein geschäft das ausschließlich produkte dieser einen marke vertreibt überlebensfähig ist. Klar hält man die diche an geschäften pro quadratkilometer gering. Aber man will auch nicht stunden lang fahren um sich ein produkt zu holen.
  • Es ist schlicht Unsinn, für eine Beratung oder Problemlösung 70km hin und 70km zurück fahren zu müssen. Zehn Jahre mit einem reeller vor Ort haben auch schnelle Hilfe garantiert, notfalls für ein Austauschgerät gesorgt und etliche Kaufentscheidungen vorbereitet, wobei der Kauf dann eben auch dort erfolgte. Für mich ein weiteres Mosaiksteinen in der Vermutung, dass Apple sich immer weiter weg vom seriösen Partner unter anderem der grafischen Industrie hin zu einem simplen Telefon-Höker entwickelt.
  • Da ist mal jemand der die Problematik anspricht.Auf der einen Seite bin ich davon überzeugt, dass man durch Support & Service die Apple Kunden in den Stores wie mStore etc. hätte halten können. Viele Kunden mögen das Familiäre Einkaufserlebnis mit kostenlosen Schulungen bei Kaffee&Kuchen. Das gibt es in den Apple Stores nicht. Anmeldung erforderlich, jede menge Leute und Reizüberflutung und Stress vorprogrammiert. Ich selber mag die Apple Stores garnicht. Dumm ist, dass die Reseller über Jahre das Personal förmlich ausgelutscht haben. So soll man 300% Einsatz zeigen für einen Verdienst, der Unterhalb der Schmerzgrenze liegt. Traurig, wenn man Produkte verkauft, die man sich selber aufgrund der Gehaltssituation niemals selber leisten kann...... Ich habe im mStore gearbeitet und die Machenschaften von Apple am eigenem Leib erfahren dürfen. Ganz klar macht Apple die Händler, die die Marke groß gemacht haben bewusst kaputt!! Ganz miese Nummer in meinen Augen.Wie macht Apple das? Ganz einfach mit der Ware und den Servicekosten.Die Apple Gemeinde ist meist in Kauflaune, wenn es um neue Produkte geht. Bevor die Apple Stores in Deutschland eröffnet wurden war das für die reeller kein Problem. Wir hatten am release Tag eine gute Warenmenge und konnten Umsätze schreiben. Nachdem die ersten Stores in Deutschland eröffnet wurden hat man den Warenhahn einfach dicht gemacht. Release neues IPad und wir hatten ganze 10 Stück für den Verkauf bei Menschenschlangen vor der Türe! Nachlieferungen dauerten Wochen an. Ich ging in dieser Zeit in einen Apple Store und wunderte mich, dass dort das Produkt zu einer Pyramide gestapelt für die Kunden bereit liegt. Die Resonanz an einem solchen Tag. 10 glückliche Kunden und mind. 90, die uns beschimpft haben und mit einem schlechtem Gefühl aus dem Laden gehen. Dieses Szenario über 2 Jahre und man kann sich ausrechnen wie viele Kunden man verliert! Auch die Serviceleistungen werden von Apple günstiger angeboten, als Sie es den Händlern verkaufen. Somit ist man nicht mehr Wettbewerbsfähig. Traurig finde ich, dass die ganzen reeller das Ding wirklich nach vorne getrieben und den Brand geformt haben. Diese werden nun ganz bewusst nicht mit Ware beliefert, damit Sie verhungern und das ist schon krass. Was soll der Apple Händler verkaufen ohne Apple? Genau .... nichts!
  • Service ist meistens = 0 in diesen Läden. Der Preis ist höher als bei Apple direkt oder bei Saturn/Media Markt. Wenn man als Händler mit Apple Produkten kaum was verdient würde ich so einen Laden erst gar nicht seber eröffnen.