Zwei Entwickler wurden offenbar vor wenigen Tagen Opfer einer zielgerichteten DoS-Attacke gegen iMessage. Dabei wurden die Posteingänge von iMessage der Zielpersonen regelrecht mit Nachrichten überflutet. Einer der betroffenen Entwickler, Grant Paul, erklärt, wie es funktioniert:

„Apple scheint nicht zu begrenzen, wie schnell Nachrichten gesendet werden können, so dass der Angreifer in der Lage ist, Tausende von Nachrichten sehr schnell zu senden.“

Möglich gemacht haben soll das die Messages-App von OS X, wo man mit Hilfe eines simplen Apple-Scripts in kurzer Zeit unzählige Nachrichten verschicken kann. Das Opfer wird somit gezwungen, ständig Meldungen und Texte zu löschen. Sollten komplexe bzw. längere Nachrichten versendet werden, kommt es überhaupt soweit, dass die App nicht mehr mit der Datenflut umgehen kann und abstürzt. Die Folge ist, dass iMessage geschlossen und wieder geöffnet werden muss.

Die Entwickler raten Apple daher, den Zustrom von Nachrichten künftig einzuschränken, damit iMessage eines Benutzers nicht so schnell mit Spam-Nachrichten gefüllt werden kann. Zudem sollte es Apple in Zukunft möglich machen, Spam-Attacken zu erkennen und diese wiederkehrenden Nachrichten zu blockieren. Es ist bislang übrigens unbekannt, von wem die Attacke ausgegangen ist. Es wird allerdings von den Entwicklern vermutet, dass es sich um einen Scherz handelt.

TEILEN

Es gibt noch keine Kommentare für diesen Artikel