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In einem Eintrag im BlackBerry-Blog hat sich der CEO des gleichnamigen Unternehmens beklagt, dass große Anbieter wie zB Apple oder Google andere Unternehmen (in diesem Fall BlackBerry) von gewissen Diensten ausschließen und nennt dabei als Beispiel iMessage. In Anlehnung an das Thema „Netzneutralität“ ist CEO John Chen der Meinung, dass es auch eine „App-Neutralität“ geben sollte, wo auch automatisch andere Systeme unterstützt werden. Auch Netflix wird in diesem Beitrag genannt, das ebenfalls keine Unterstützung für BlackBerry 10 anbietet.

Durch die aktuelle Situation in diesem Bereich sieht Chen iPhone- und Android-Nutzer im Vorteil, weil sie auf viel mehr Dienste und Angebote zurückgreifen können als Nutzer mit einem anderen System. Diesen Umstand findet er unfair und ist der Meinung, dass dies der Vorstellung und Forderung nach einem freien und nicht diskriminierenden Internet für alle widerspreche.
Eine ausführliche Variante dieses Blogeintrags ist übrigens auch dem Vorsitzenden des US-Senats für Wissenschaft und Beförderung bzw. dem Vorsitzenden des US-Senats für Energie und Handel übermittelt worden.

Was haltet ihr von einer „App-Neutralität“?

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8 comments

  • Warum gerade iMassage ? Das gibt's doch auch nicht für Android und Windows. Und warum gerade für BlackBerry ? Das kleinste System auf der Welt. Das so winzig ist, dass das noch nicht mal für eine kleine Stadt reichen würde ?
    • Wenn iBooks eine Monopolstellung hätte, wieso nicht? Wir leben hier nicht im Kapitalismus, sondern in der sozialen Marktwirtschaft. Das vergessen ja nur leider alle, sobald ihr Lieblingsunternehmen betroffen ist.
  • Ich erinnere mal an das IE-Monopol von Microsoft. Wie haben alle Microsoft dafür gefeiert, nur weil die Marktführer waren, diese Position missbraucht und alle Konkurrenten vom Markt gefegt haben. Alle Nutzer, auch bei Apple, waren total begeistert, dass sie den IE brauchten. .... Oder etwa nicht? Ich sehe hier deutliche Parallelen. WhatsApp und iMessage sind die beiden Großen, de-facto-Monopole. Auch Microsoft hat nie jemanden gezwungen, den IE zu nutzen. Aber weil es alle taten.... Ein Teufelskreis. Ich kann den CEO verstehen und habe selber schon oft mich gefragt, warum bspw die EU das zulässt. Naja, in den Köpfen ist und bleibt Microsoft der Böse. Alle anderen dürfen machen was sie wollen, denn das ist WAS GANZ ANDERES! oder so....
  • Jetzt soll jeder Entwickler also seine App für 4 Systeme entwickeln ( iOS, Android, Windows Phone & Black Berry)? Ich glaube er hat vergessen das so mancher vielleicht nur für eine Plattform entwickeln wollen oder können. Warum soll Apple für alle iMessage zur Verfügung stellen, nur weil Black Berry nichts eigenes zusammen bringt. Außerdem gibts eh Whats App. Ich verwende es allerdings nicht und weiß nicht ob es die App für BB gibt.
  • Die haben einfach alles verpennt. Warum sollten die Hersteller für ein halb totes System gratis Apps entwickeln die keiner Kauft? Im Ernst welcher Private will schon ein Blackberry Smartphone? Die würden die Dinger dadurch auch nicht besser verkaufen. Die waren auf Firmenkunden ausgelegt, nun wo Ihnen die Kunden davon laufen wird gejammert. Nur noch eine Frage der Zeit bis Blackberry die ganze Firma verkaufen wird müssen.