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Wie sicherlich viele von euch mittlerweile mitbekommen haben, ist Herr Icahn nicht gerade ein sehr angenehmer Zeitgenosse im Bereich des Aktienhandels und hat sich seit geraumer Zeit ein neues Opfer ausgesucht, mit dem er gerne spielen möchte, nämlich Apple. Bereits vor einigen Monaten erwarb er Apple-Aktien in Milliardenhöhe und kaufte vor einigen Tagen wieder ein sehr großes Aktienpaket auf, um seine Position bei der Aktionärsversammlung zu stärken. Zusätzlich verfasste er einen Brief, wonach alle Aktionäre dafür stimmen sollten, dass Apple nochmals 50 Milliarden an Aktien zurückkaufen soll, die eigentlich nicht geplant gewesen waren. Apple hat sich gegen diesen Vorschlag gestellt und auch die Beratungsfirma ISS hat sich hinter Apple und den regulären Aktienrückkauf gestellt.

Icahn zieht alles zurück
Nun musste auch der Großaktionär reagieren und rudert jetzt in eine andere Richtung. So hat er in einem offenen Brief dargelegt, dass er kein Interesse mehr in diesem Bereich verfolgt und auch den Aktienrückkauf nicht mehr beschleunigen oder vermehren wolle. Somit dürfte dieser Fall erstmals vom Tisch sein und Apple kann in diesem Fall etwas aufatmen. Es wird interessant, welche Taktik sich Icahn als nächstes einfallen lässt, um sich an Apple zu bereichern. Der erste Schuss ist vorerst einmal nach hinten losgegangen.

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