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Huawei hat nun noch vor Apple mit dem P9 und P9 Plus das erste Smartphone mit Dual-Kamera veröffentlicht. Solche Modelle zeigen, wie weit die Technologie schon fortgeschritten ist und welche Möglichkeiten es in diesem Bereich gibt. Laut Huawei lassen sich anhand der beiden Linsen deutlich schärfere und detailreichere Bilder erstellen. Auch die Tiefenschärfe soll wirklich beeindruckend sein (für ein Smartphone). Ob man auch 3D-Bilder mit der Kamera machen kann, ist leider noch unklar.

Technik
Das Herzstück des P9 ist ein Kirin-955-Prozessor und das Display verfügt über 5,2-Zoll. Zur Unterstützung des Prozessor gibt es 3 GB RAM und der interne Speicher beträgt 32 GB. Dieser kann aber mittels microSD-Karte-Karte erweitert werden. Das kleinste Modell wird ab 550 Euro zu haben sein und ab Mitte Mai in den Handel kommen.

Fest steht, dass Apple auf der Keynote nun nicht mehr behaupten kann das „erste Smartphone mit Dual-Kamera“ entwickelt zu haben und das ist für die Konkurrenz natürlich von Vorteil.

 

QUELLEDer Standard
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8 comments

  • Auch das HTC One M8 usw haben schon zwei Kameras. Da ist es aber bei weitem nicht so gut umgesetzt. Das M8 hat die zweite Kamera auch zur Änderung der Schärfentiefe genommen. Das Evo 3 nur für 3D Effekte. Leica ist eine gigantische Firma, die Kamera des P9 soll aber nicht so gut sein, wie zB vom S7, LG G4 oder G5, 6S oder andere, von der Bildqualität. Es hat halt die Zusatzfunktionen der Dual Kamera, die erstmal wirklich gut umgesetzt sind. Es gibt im Netz genug Videos, die verdeutlichen, was man mit der Technik machen könnte. Die Schärfe später einstellen oder mit der Schärfentiefe spielen oder die Blende zwischen 0,95 und 16 verstellen, nachdem das Foto gemacht wurde. Aber da wird jeder Hersteller andere Prioritäten haben.
  • Ich verstehe nicht ganz, warum Huawei das P9 mit 4GB RAM und 64GB Speicher hier nicht anbietet. Das P9 Plus wird hier nur in grau angeboten. In weiß und den zwei verschiedenen Goldtönen nicht.
  • Zwei Festbrennweiten, mit jeweils unterschiedlicher Brennweite. Also kein digitaler Zoom, dadurch meilenweit bessere Bildqualität. Und natürlich die Möglichkeit, überhaupt zwei verschiedene Brennweiten zu benutzen. Die Schärfentiefe am fertigen Foto verändern, auch Jahre später noch. Drückst du auf das fertige Foto, ist vorne ein Mensch scharf, drückst du hinten, ist der Mensch scharf, der viel weiter hinten ist, der vorher unscharf war.