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Australien: Ein Manager von Apple packt aus und das nicht gerade zu knapp. Seine Aussagen können aber in wenigen Worten zusammenfasst werden. Demnach ist es so, dass ein Dienstvertrag mit Apple nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist. Ben Farrell ist leitender Manager im Apple Care-Programm von Australien und damit keine kleine Nummer im Konzern. Dennoch ist Farrell mit seinem Job nicht glücklich und hat sich von Apple wieder getrennt. Die Gründe dafür liegen laut Farrell auf der Hand, denn Apple verlangt sehr viel und gibt eher wenig.

Man muss ständig erreichbar sein
Ben spricht von Arbeitstagen, die bis zu 16 Stunden dauern und nur von Meetings geprägt sind, die nicht viel Inhalt haben. Auch in der Freizeit musste Farrell für Apple erreichbar sein und wenn das nicht der Fall war, wurde man via SMS bombardiert. Auch bei seiner eigenen Hochzeit musste er eine Stunde für Apple verfügbar sein, um eine Telefonkonferenz zu leiten. Tauchen Krankheiten oder familiäre Probleme auf, würden von Apple als „Leistungsschwierigkeiten“ in internen Apple-Akten vermerkt werden. Dies zeigt erneut, wie streng die Arbeitsbedingungen bei Apple sind und welche Last Manager tragen müssen. Wir sind sehr gespannt, ob sich Apple zu diesem Fall äußern. Jedenfalls ist Farrell froh, nicht mehr für Apple arbeiten zu müssen.

QUELLEderStandard
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