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In dieser Woche gab es einige Nachrichten, die für Apple weniger gut waren oder überhaupt in die falsche Richtung gelaufen sind. Die Apple Watch soll lange nicht so gut bei den Kunden ankommen, wie man es sich erhofft hat, Apple Music kann mit „nur“ 11 Millionen Nutzer punkten und die Nutzerrate von ApplePay in den USA ist nun das erste Mal rückläufig. Experten sind der Meinung, dass sich Apple einfach zu breit aufstellt und dadurch auch ein paar Probleme hausgemacht sind. So muss sich das Unternehmen nun um die Bereiche Hardware, Mobilfunk, Musik, Medizin, Sport, Finanzen etc. kümmern und sollte nicht den Überblick verlieren.

Einige Analysten sehen diesen Umstand als Problem an, da Apple hier einfach zu viel macht und sich nicht auf das Kerngeschäft konzentrieren kann, welches das Unternehmen eigentlich groß gemacht hat. So setzt man auch beim iPhone teilweise falsche Schwerpunkte und versucht beispielsweise das Gerät auch im Bereich „Payment“ zu platzieren, obwohl nur zwei Märkte auf der gesamten Welt bis jetzt erschlossen worden sind. Bei Apple Music hat man es wieder richtig gemacht, doch hat man hier die Software einfach viel zu Früh auf den Markt geworfen und nun bewegt man sich noch in einer Beta-Phase, die nicht jeden überzeugt.

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4 comments

  • Apple ist groß und reich genug, um an vielen Fronten zu arbeiten. Aber sie sollten sich in der Tat nicht treiben lassen, sondern auf Perfektion statt auf Schnelligkeit setzen. Wer Qualität und wirklich Innovatives bietet, bleibt auch im Markt ohne jedes Jahr Neues bringen zu müssen.
  • Erst wollen die Analysten das jeder Wachstumsmarkt erschlossen wird (Smartwatches, Payment, Streaming) und wenn Cookie - als Absolvent einer BWL-Brainwashing-University - das gegen alle Prinzipien des verstorbenen Gründers umsetzt, dann hagelt es natürlich Kritik von diesen Parasiten, die nur das nächste Quartal im Auge haben. Ich finde ja auch, dass Apple alles versucht, nur ohne wirkliche Motivation. Es sind alles Zwangshandlungen, der Konzern lässt sich von Medien und Börse inzwischen genauso treiben wie jedes andere Unternehmen. Software wird auf den Markt geschmissen, mit denen die Nutzer nicht klarkommen und die Führungsriege wirbt für ihre Produkte mit Phrasen, die man von Scientology oder einer anderen Sekte erwarten würde. Wo ist der Spirit von Steve Jobs, der da sagte: "Wir machen es am besten, denn ihr könnt mich alle!"??
  • Die Bewertungen aus Blogs, Wallstreet, Japan oder EU über Apple sind nicht wissenschaftlich. Man müsste Wirtschaftsingenieure engagieren, um Daten auszuwerten. Dort sind jedoch Hobbyjournalisten, oder Apple Fans. Aktuelle Prognosen geben den vollen Umfang Apple s nicht wieder. Apple ist auf breiter Fläche unterbewertet. Es sind wahrscheinlich 4-8 Fache Multiplikation des aktuellen Standes vorhanden. Warum, weil Börsenmodelle, die auf mathematischen Modellen beruhen, sind seid 2009 veraltet und unbrauchbar. Ich kenne von Apple einen Ausraster: Beats, Apple Music. Das ist Tim Cooks erste Fehleinschätzung, Management-Fehlentscheidung in Milliarden. Jedoch ist das kein Problem für den Innovator. Wirklich, Apple blüht und blüht... schade Steve sieht es nicht.. von niemandem anderen als Steve wäre ich auf sein Statement neugierig. Jeder darf sich zu Apple äußern, Jedoch gibt es kaum Personen, die relevant sprechen oder schreiben.
  • Das ist schon gut so, wie Apple das macht, auch wenn nicht alles perfekt ist. Man muss breiter gestreut sein, damit man überleben kann. Natürlich gibts das eine oder andere, was nicht so gut läuft. Manchmal muss man auch etwas machen, was sich eigentlich nicht wirklich rentiert, aber wenn man dadurch Kunden gewinnt, bindet, nicht verliert....