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Seit Beginn des Jahres ist der österreichische Mobilfunkmarkt durch einige neue Anbieter ordentlich in Bewegung geraten. Oftmals werden aber wechselwillige Kunden auf Grund ihrer langen Kündigungsfrist (üblich sind derzeit 3 Monate) an einem raschen Wechsel gehindert und können so eventuell nicht auf aktuelle Angebote reagieren. Eine Gesetzesnovelle, welche vergangenen Mittwoch im Nationalrat beschlossen wurde, ändert genau das.

Demnach wird die Kündigungsfrist künftig maximal einen Monat betragen. Mit dieser Maßnahme soll der Wettbewerb weiter angekurbelt werden, da Konsumenten „zeitnaher auf aktuelle Angebote am Markt“ reagieren könnten. Die großen Mobilfunkbetreiber zeigen sich ob dieser neuen gesetzlichen Regelung erwartungsgemäß wenig begeistert. Beispielsweise ist 3-CEO Jan Trionow der Meinung, dass das Telekommunikationsgesetz zu einem „zweiten Konsumentenschutzgesetz“ wird.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass man auch den Mobilfunkbetreibern entgegengekommen ist, indem sie neue Tarife künftig schneller einführen können. Die neue Regelung wird drei Monate nach der Kundmachung in Kraft treten, was somit Mitte bis Ende Februar der Fall sein dürfte.

 

QUELLEDerStandard
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