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Gerade letztes Wochenende haben wir einen Artikel veröffentlicht, wonach Apple MacBook Pro-Besitzer, die Grafikprobleme mit ihrem 15″ bzw. 17″-Gerät aus den Jahr 2011 haben, im Regen stehen lässt und derzeit keine Anstalten macht, ein Austauschprogramm zu starten. Inzwischen haben betroffene Besitzer begonnen sich zu organisieren und starteten eine Online-Petition, wo bereits über 10.000 Personen unterschrieben haben. Auch im Support-Forum von Apple gibt es beim betroffenen Thread schon über eine Million Zugriffe und tausende Einträge. Apple hüllt sich allerdings nach wie vor in Schweigen.

Apple droht Sammelklage!
Die Kanzlei Whitfield Bryson & Mason LLP ist jetzt offenbar auf diesen Fall aufmerksam geworden und prüft derzeit, ob gegen Apple rechtliche Schritte eingeleitet werden können. Sollten die Anwälte zu einem positiven Ergebnis in dieser Hinsicht kommen, könnte eine Sammelklage gegen Apple eingereicht werden. Auch Apple wird diese Nachricht erreicht haben, weshalb der Druck steigt, endlich zu reagieren. Eventuell reicht schon die Androhung einer Sammelklage, um Apple zu einer Reaktion zu bewegen. Die Kanzlei hat in solchen Sachen auf jeden Fall Erfahrung, denn sie war schon an mehreren großen Sammelklagen beteiligt.

 

QUELLEMacRumors
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7 comments

  • Wurde kein Macbook mehr sondern Windows PC-Tower auch nicht günstiger dafür hält er. Nur Preis/Leistung stimmen bei Apple leider nicht immer und das ganze mit "Kauf-nicht" bei den Preisen abzutun finde ich nicht ok. Ich kenne zwar die Garantie/Gewährleistung bei Apple aber bei dem hohen Verkaufspreis ein absolutes no-go. Ich hatte bis jetzt auch bei iPhones4s + iPhones5 Tauschhandys bekommen, immer war irgendwas defekt oder wie jetzt wieder Serienfehler bei iPhone 5 (Tastenknopf & Neu Akku) und bei über 600 EUR ist mir ein Jahrlaufzeit zu wenig und Apple spricht ja ständig von guter Qualität....
  • Ich hatte selbst ein defektes MacBook Pro 2011. Zwar nicht um 3200€, aber nicht sehr viel weniger. Daher: Ja! Die Garantielaufzeit kanntest du ja schon vor dem Kauf. Und wenn du mehr erwartest(!): Kauf nicht.
  • @Julio Chun Ob du dass bei einem MacBokPro bei einem Einkaufswert von fast 3200 auch noch behaupten würdest??? Genau dass ist mir passiert. Grafikchip defekt und Apple erkannte dies nicht an. Ich habe es darauf hin selber repariert. Gerät war keine 3 Jahre alt...und ich erwarte mir bei solch hohen Preisen schon mind. eine Laufzeit von 5 Jahren und wenn dies nicht der Fall ist ggf. eine Kulanzlösung.
  • Das ist ja das Schöne an Jus: Ansichts- und Auslegungssache. Fragt sich nur welcher Richter in einem Case-Law-System die Eier hat, so eine Entscheidung zu treffen. Man denke an die (rechtlich auch zukünftig) verbindlichen Auswirkungen einer solchen Entscheidung gegen Apple... Nicht, dass sie nir leid täten... Aber da steckt schon sehr sehr viel Geld dahinter.
  • Ganz ehrlich: Was wollen die Leute? Sogar wenn es sich um einen Serienfehler handelt: Apple garantiert EIN jahr(!) und mit Apple Care 3 Jahre die einwandfreie Funktion. Punkt. Das haben die Geräte auch getan! Jetzt ist's die Garantie vorbei und Schluss. Wäre ich Apple, würde ich keinen Finger rühren.
    • Ich würde sagen hier greift das Gewohnheitsrecht: "... von der Haltbarkeit unter den Erwartungen des Endverbrauchers im Vergleich zu der gewöhnlichen Lebensdauer dieser Produkte. Mit Hinblick auf die werbenden Aussagen der Apple Inc. kann sich der Konzern nicht auf das Auslaufen seiner Garantiebestimmungen berufen." Laptops halten drei, fünf oder sogar zehn Jahre, drei Jahre Garantie sind Standard und Apple wirbt explizit mit der sehr guten Verarbeitung, mit der sehr guten Kosten-Leistungs-Rechnung, etc. Wenn die Geräte dann schon nach drei Jahren defekt sind und Apple einen "offensichtlichen Serienfehler" als solchen nicht anerkennt, kann der Konzern dafür gerade stehen müssen. Wie immer, zwei Juristen - drei Meinungen.