FitBit Force

Im neuen Jahr wird es wahrscheinlich eine große Diskussion über ein gewisses Thema geben, nämlich unsere Gesundheitsdaten, die wir mittels Armbänder oder interaktiven Uhren an die Hersteller dieser Geräte liefern. Natürlich wird dem Kunden klar kommuniziert, dass diese Daten nicht an Dritte weitergegeben werden oder dass man die Daten nur anonym auswertet. Doch leider ist das nicht immer der Fall. Vor allem bei kostenlosen Apps, die mit den gespeicherten Daten verschiedene Dienstleistungen anbieten. Somit muss man hier sehr vorsichtig sein, welchen Apps man vertraut.

Was kann passieren?
Eigentlich geben wir schon seit Jahren unsere Daten weiter und kümmern uns nicht sonderlich darum. Doch diese Daten sind meist nur Daten über eine „Aktivität“ oder die „Position“ und sind für viele nicht wichtig. Die neuen Daten, die wir „verschenken“ sind aber für viele Industriezweige sehr wichtig, da man mittels biometrischer Daten sehr einfach sagen kann, wie man lebt und wie gesund man eigentlich ist. Das kann weitreichende Folgen haben, sollte die Daten in falsche Hände geraten.

Daten werden gekauft
Wie üblich, können Daten gekauft und diese Daten dann auch verwendet werden. Viele Apps und auch Internetseiten wie Facebook leben teilweise von diesem Geschäftsmodell und verdienen mit unseren Daten nicht schlecht. Nun könnten unsere Gesundheitsdaten an Versicherungen oder an staatliche Einrichtungen weitergeleitet werden, um zu ermitteln, wer wirklich gesund lebt und wer nicht. So könnten beispielsweise die Beiträge zur Krankenkasse auf unseren Lebensstil angepasst werden, die Daten wären vorhanden.

Auch der Arbeitgeber
Man könnte das Thema sogar soweit spinnen, dass sogar der Arbeitgeber auf diese Daten zugreifen könnte (ist etwas utopisch, aber machbar) und man könnte den Lohn aufgrund der Arbeitsleistung definieren. Als Beispiel: Ein Bauarbeiter steht sehr viel herum und „arbeitet“ nicht auf der Baustelle. Somit werden seine Lohnbezüge gekürzt, da er ja zu viel herumsitzt. Somit hätte man uns mit diesen Daten sehr gut im Griff.

Es ist natürlich fraglich, ob dieses Thema wirklich so weit gehen wird. Dennoch möchten wir euch mit diesem Artikel zeigen, welche Folgen das „verschenken“ von Daten eigentlich hat und man sollte seine Fitnessapps wirklich sehr gut wählen und auch dementsprechend prüfen, ob auch alle Daten beim Inhaber bleiben.

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Ein Kommentar

  • Hallo Dennoch möchten wir euch mit diesem Artikel zeigen, welche Folgen das “verschenken” von Daten eigentlich hat und man sollte seine Fitnessapps wirklich sehr gut wählen und auch dementsprechend prüfen, ob auch alle Daten beim Inhaber bleiben. Sehr guter Tip und wie soll ein normalsterblicher der das Gerät gerade einmal mehr oder weniger bedienen kann, feststellen was der Anbiter der App mit seinen Daten macht. Das ist unmöglich. gruss Kiron