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Das Thema Gesichtserkennung ist seit dem Fall von Facebook immer ein sehr heikles und kritisches Thema gewesen, welches von vielen Datenschützern aufs Schärfte kritisiert worden ist. Nun hat Facebook wieder auf sich aufmerksam gemacht und das diesmal mit einer Studie, die über Facebook veröffentlicht worden ist. Das sogenannte „Deepface“ Programm soll von Facebook nun entwickelt worden sein und über 97 Prozent aller gescannten Gesichter problemlos erkannt haben. Facebook hat dies mit 4 Millionen Bildern probiert, die einmal einfach von der Plattform genommen wurden, um den Test durchzuführen.

Facebook versichert aber, dass man die Technologie nur für Forschungszwecke verwendet und nicht irgendwo im stillen Kämmerlein auch für Facebook. Genau diese Aussage glauben viele Datenschützer nicht und gehen davon aus, dass Facebook im Hintergrund jedes Foto überprüft und somit seine Datenbank an Gesichtsdaten erweitert. So könnte man beispielsweise diese biometrischen Daten an andere Unternehmen oder sogar Regierungen verkaufen, um potentielle Täter zu erkennen. Fahnungsfotos könnten eingescannt und mit der Datenbank von Facebook verglichen werden. Wenn die Trefferquote so hoch ist, dann würde dies sicherlich viel Sinn machen.

Fakt ist, dass niemand weiß, was mit diesen Daten passiert, Facebook in Ruhe weiterforschen wird und irgendwann von einer großen Anzahl von Menschen biometrischen Daten besitzen wird. Der gläserne Mensch ist schon längst Realität geworden.

QUELLEDerStandard
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Ein Kommentar

  • Die Gesichtserkennung ist in der Tat schon ziemlich gut. Hatte letztens ein Bild gepostet und dort wurden alle Gesichter erkannt. Und das obwohl das Bild aus einer Zeit ist in der es nch keine Farbfotografie gab.