iFixit iPhone 6S

Wir haben uns schon einige Male mit dem Thema geplante Obsoleszenz beschäftigt und sind der Meinung, dass dieses Thema immer mehr in den Vordergrund der Hersteller rückt. In den letzten Jahren wurde bereits von vielen Verbraucherschützern angeprangert, dass Elektrogeräte bewusst so konstruiert werden, nach einer gewissen Zeit nicht mehr richtig zu funktionieren. Das könnte, so die Vermutung, über Software oder auch über schlechte Hardware erreicht werden. Die Wegwerfgesellschaft hat sich sehr schnell daran gewohnt, dass eine Waschmaschine nicht mehr 15 Jahre funktioniert, sondern nur noch 5 oder 10 oder dass beim Smartphone der Akku innerhalb von 2 Jahren nicht mehr zu gebrauchen ist.

Genau aus diesem Grund wird nun einen Lebenszeitangabe der Geräte gefordert, damit der Kunde sich entscheiden kann, ob er zu einem langlebigen Produkt greift (welches etwas teurer ist), oder zu einem Produkt mit kürzerer Lebenszeit. Auch bei Smartphones sollen lebenswichtige Bauteile wie der Akku mit einem Ablaufdatum versehen sein. Dieses Thema soll sowohl die Hersteller dazu zwingen keine schlechten Geräte mehr zu bauen als auch die Konsumenten davor schützen schlechte Hardware zu kaufen.

Was haltet ihr von diesem Vorschlag?

QUELLEDerStandard
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5 comments

  • So ein konzept müsste man natürlich noch etwas weiter durchdenken. Warst du schon mal am recylinghof von deiner gemeinde. Da zahlst du je nach material und menge dass du das zeig abgeben darfst. Du zahlst müllabfuhrgebühren. Klar die müllabfuhr muss ja auch bezahlt werden. Allerdings wird mit müll wie papier richtig handel betrieben. Der wird sogar europaweit von papierfabriken zugekauft. Genau so ist das auch mit elektroschrott. Metalle werden extrahiert. Leiterplatten werden eingeschmolzen, das plastikhehäuse wird eingeschmolzen oder granuliert und daraus entsteht was neues. Sogar das metalgehäuse einer waschmaschine. Nennt sich sekundärrohstoffe mit denen millionen verdient wird. Und der endverbraucher bezahlt und sagt danke das jemand seinen müll entsorgt. Daher wäre ein pfandsystem auf föekektrogeräte eine gute sache. Und ganz nebenbei würde es auch die wirtschaft ankurbeln.
  • Resorcenschonung ist ein gutes wort. Ich denke das wird auch schon betrieben mit der altgerätrücknahme. Es wäre sicher für die wirtschaft besser und verkaufsfördernd, wenn man den kunden mit einbezieht. Es gibt flaschen und dosenpfand. Ein anreiz mir regelmäßig neue geräte zu kaufen, die auch energiesparender sind, wäre auch ein faires pfandsystem auf tv-geräte und konsolen, pcs und notbooks, wie such smartphones und tablets. Oder simple haushaltsgeräte. Ich bin kein öko aber so ein system wäre sicher gut.
  • Ob das jemand nutzen wird? In Zeiten von MitternachtsEventShopping und Verträgen mit jährlich neuem Smartphone interessiert das doch gar keinen mehr. Wenn ich jedes mal höre "Boh, 25€ für ein T-Shirt, bei C&A gibt es zu dem Preis 5 auf einmal. Völlig überteuert deine Marke!", dann weiss ich, dass dieses dauernde Gemaule nur vorgeschoben ist. Mal davon abgesehen, dass wir heute auch von ganz anderen Preisen reden. Egal ob Computer oder Elektrogroßgeräte, die kosten ein paar Hunderter. Das ist nichts! Oder ein einfacher Anzug, den muss keiner massschneidern lassen. ... Natürlich kann man so ein Ablaufdatum einführen und es wäre toll, damit etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun. Aber das erhöht natürlich den Preis, den das Gewohnheitstier Mensch selbst bei Qualität nicht mehr bereit ist zu zahlen.
  • Ich denke, dass ist ein Schritt in die richtige Richtung!! Wir müssen aufpassen wie wir mit unseren Ressourcen umgehen. Zumal ich nicht aller 5 Jahre eine neue Spülmaschine kaufen möchte. Da redet man vom technischen Fortschritt, und die Gerätelebensdauer schwindet. Vielleicht hält es größer Hersteller an nicht nur gut zu Vermarkten, sonder auch die Versprechen einzuhalten. Also ich würde ein "Ablaufdatum" begrüßen.