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Die Musikindustrie hat vor einigen Jahren sehr stark gegen iTunes und den fallenden Preis von Musik gewettert und man wollte immer einen anderen Partner an der digitalen Seite haben. Nun hat man sich Spotify so groß gezogen, dass es zu einem weiteren Problem in der Musikindustrie führt, die Musik wird immer billiger und Musiker verdienen fast nichts an der Musik die man produziert. Grundsätzlich muss man sehr viele Downloads produzieren um einige Euro aus den Streaming-Diensten zu holen. Der Verkauf über iTunes und über andere Wege ist da noch deutlich lukrativer.

Apple wird wahrscheinlich teurer werden
Um ein Zugeständnis gegenüber der Musikindustrie zu machen hat man sich bei Apple wahrscheinlich dazu entschlossen keine „Billig-Schiene“ im Bereich des Streamings anzubieten um dem Künstler noch etwas mehr bieten zu können als die Konkurrenz. Genau diese Methode könnte zum Erfolg und vor allem zu exklusiven Inhalten führen die andere Anbieter nicht bieten können. Somit wäre es beispielsweise sicherlich interessanter für Musik etwas mehr zu zahlen, aber dann zu wissen, dass jeder Künstler vertreten sein wird.

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2 comments

  • ... als selbst aktiver Musiker finde ich es extrem traurig, dass prinzipiell der Wert der Musik in der Bevölkerung, insbesondere der jungen Generation, extrem niedrig ist. Musik wir nur noch nebenbei konsumiert, der bewusste Umgang fehlt... leider gibt es bis jetzt keine Lösung für dieses Problem... ich verwende Streamingdienste, Downloads, mp3 usw. ... aber am liebsten ist mir immer noch Musik, bewusst gehört, aus einer guten Hifi Anlage und oldshool analog von Vinyl... leider gehöre ich zu der aussterbenden Rasse dieser Musik Donosaurierer, die gute Musik, von guten Musikern in einer guten Qualität zu schätzen wissen und auch entsprechend dafür zu zahlen bereit sind....
  • Bei den Streaming Diensten verdienen die Eigentümer, wie Spotify selbst pro Nutzer Cent Beträge, die in x Nutzer, im noch, wenn überhaupt im Plus Beträge gelangen. D.h. die Lizensgeber verdienen durch Streaming. Somit ist auch ein Mythos gelöst, bevor Leute auf Streamingdienste fälscherlicherweise drauflosgehen.