Nachdem die EU-Kommission in erster Instanz die Fusion zwischen Drei und Orange abgelehnt hat, wird es laut Analysten und Wettbewerbshütern immer unwahrscheinlicher, dass Drei das Ruder noch herumreißen kann. So sei der 1,3 Milliarden Euro Deal einfach zu „schädigend“ für den Markt, da befürchtet wird, dass die Preise für den Endkunden bei nur drei Mobilfunkanbietern steigen könnten. Es müssten von Seiten Drei sehr viele Eingeständnisse gemacht werden, um den Deal bei der EU-Kommission noch durchzukriegen. Ob diese Eingeständnisse – UPC und Tele 2 haben laut Insidern bereits Interesse an der Nutzung des 3-Netzes angemeldet – dann überhaupt noch einen Kauf lukrativ machen, ist natürlich fraglich.

Frist läuft ab!
Am 30. November muss Drei alle Karten auf den Tisch gelegt haben, um die EU-Kommission vom Gegenteil zu überzeugen. Sollte das aber nicht gelingen wird der Deal höchst wahrscheinlich platzen und die Struktur der Netzbetreiber würde in Österreich genau gleich bleiben. Im Moment sieht es also danach aus, als würde uns Orange noch länger erhalten bleiben.

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