Nachdem gestern in den USA die Nachricht über die Umstrukturierung von Apple durch die Medien gegangen ist, hat man anscheinend Angst, dass dies ein erstes Anzeichen für die Unsicherheit von Apple sein könnte. Unter Steve Jobs wurde genau eben dieses Team geformt und es hat bis zu seinem Tod eigentlich sehr gut funktioniert. Scott Forstall war ein enger Vertrauter von Steve Jobs und man hat ihn sogar als Tim Cook „Nachfolger“ genannt, da er die Ideologie von Steve Jobs teilte. Leider hat sich Apple aber aufgrund, der in der letzten Zeit auftretenden Probleme, nicht hinter seinen Mitarbeiter gestellt, sondern sich gegen ihn entschieden. Wohin Scott sein Know-How tragen wird, bleibt abzuwarten.

Aufgrund dessen hat die Aktie von Apple erneut „nachgegeben“ und man wandert langsam aber sicher unter die 600 US-Dollar Marke. Von Apples Höchstzeiten ist man im Moment fast 100 US-Dollar entfernt und wird diesen Wert, auch nach diesen Meldungen, nicht mehr so schnell erreichen können. Doch nicht nur die Aktionäre sind etwas „erschrocken“ von diesem radikalen Wandel. Auch die User selbst können solch eine massive Umstrukturierung nur sehr schwer verstehen. Auch der Glaube daran, dass alles „besser“ werden soll, wird von den Usern noch nicht richtig anerkannt.

Wir glauben, dass sich Apple in einer Zwickmühle zwischen Steve Jobs alten Team und einer Neuorientierung des Marktes und auch der eigenen Mitarbeiter befindet und man hier das ein oder andere Opfer bringen muss. Dennoch freuen wir uns auf ein super gestyltes iOS aus der Feder von Jonathan Ive.

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3 comments

  • Was denn nun? … sind die Aktionäre nun zufrieden oder nicht ->http://tinyurl.com/9b43rmy Abschliessend lässt sich sagen: Die Stimmung ist gemischt. Wenn ich dem Tenor im Internet auf den einschlägigen Websites verfolge, dann wird die Entscheidung - ja quasi - die Runderneuerung des Managements, eher für gutgeheissen. Auf prinzipielle Ablehnung trifft man jedenfalls kaum bis gar nicht.
  • wie kommt ihr zu der annahme dass aktionäre und user nicht erfreut sind? Die apple aktie wird seit freitag in new york nicht mehr gehandelt - da lässt sich also eine reaktion der aktionäre gar nicht ablesen. ich bin aktionär und user und sehe den wechsel positiv. ios ist schon in die jahre gekommen und da schadet frischer wind sicher nicht. und browett war ohnehin umstritten... ich denke sogar es wird sich positiv auf den kurs auswirken wenn sandy vorbeigezogen ist und die börsen wieder geöffnet werden...
  • Ich sehe das ganze positiv. schon zu Jobs Zeiten war Scott Forstall nicht unumstritten innerhalb Apple, wenn man den geleakten Gerüchten glauben darf. Und auch das beste Pferd kann nicht ins Rennen starten, wenn es immer falsch abbiegen will. Hier sind auch sicher viele User der Meinung dass auf einem iPhone oder iPad ein Leder imitierendes Adressbuch usw. nicht passend ist. Last but not least, dürfte auch der verpatzte Start von Apple Maps nicht unwesentlich gewesen sein. Die Leute müssen auch kapieren, das Steve Jobs seine Visionen die er noch gehabt hat, nicht mehr umsetzten kann. Tim Cook ist der "neue Mann" an der Spitze, und er muss sein Team haben. Die Visionen/Ideen von Jobs sind noch in Apple, gerade Ives ist hier einer derjenigen, die sie mitgestaltet haben und von daher auch weiter trägt, und der ist geblieben. Er hat den selben drang zu klaren Strukturen wie es auch Jobs hatte. Somit wird das UI noch mehr die klare Designsprache fortsetzten die die Geräte außen ausmachen.