Anscheinend hat Apple die Problematik rund um die steigenden Arbeitszeiten bei Foxconn nun endlich im Griff. Apple konnte im Jänner bekannt geben, dass 99 Prozent aller beobachteten Arbeiter nicht über das Maximum von 60 Stunden Arbeitszeit gekommen sind. Apple gibt sich große Mühe diese Richtlinien einzuhalten, dennoch kommt es bei großen Produktvorstellungen immer wieder zu Ausnahmen bei den Einhaltungen der Arbeitszeiten.

Wahrscheinlich wird Apple die Arbeitszeiten im Februar und März nicht mehr auf diesem Niveau halten können. Neue Produkte werden vorgestellt und Foxconn hat den Mitarbeiter-Zustrom gestoppt und stellt keine neuen Mitarbeiter mehr ein. Es wird interessant, ob Apple das Problem auch bei neuen Produkten in den Griff bekommt. Zusätzlich freuen wir uns für die Mitarbeiter von Foxconn, die deutlich besser behandelt werden als noch vor einigen Jahren. Anscheinend hat der Druck der Medien doch einiges bewirken können.

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5 comments

    • Na, da bin ich mir sogar sicher, dass die oftmals 60+ Stunden in der Woche arbeiten, wenns zum Beispiel um die Entwicklung neuer Hardware geht. Nur arbeiten sie eben mehr "mit dem Kopf", also ist die Arbeit vll. körperlich weniger anstrengend, obwohl Hardware zusammenkleben ja auch nicht gerade mit der Arbeit auf einer Baustelle oder dgl. verglichen werden kann...
  • Was glaubt ihr Gutmenschen wieviele Amerikanische Staatsbürger 2 oder gar mehr Jobs machen müssen um überhaupt um die Runden zu kommen. Dasselbe gilt auch hier in Europa, in Deutschlang ebenso wie hier in Österreich. Aber das regt keinen auf, denn es sind ja Einheimische....... Da kann man doch nicht so polemisieren........
  • Also "fair" finde ich den falschen Ausdruck. Bei 60 Stunden Arbeit und 7 Stunden Schlaf bleiben pro Tag 8 Stunden übrig für Pause, Essen, Aufstehen, Bezahlen der Miete, Gehen zur Arbeit, etc. pp.