Wiederum wird in den Medien ein neuer, und gleichzeitig auch schrecklicher Fall, eines Mädchen aufgerollt, die bei Foxconn unter Vertrag stand und in der iPhone-Produktion arbeitete. Das Mädchen Tian Yu entschloss sich nach 37 Tagen für den Freitod und sprang aus dem Fenster ihres Wohnhauses. Das Mädchen überlebte den Sturz schwer verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt und eine Pflegefall geworden. Das Mädchen berichtet erstmals darüber, dass ein 12 Stunden-Tag keine Seltenheit war und dass man in zwei Wochen nur einen freien Tag hatte, den man nutzen konnte. Auch WC-Pausen waren während der Arbeitszeit komplett verboten. Diese Umstände haben das Mädchen dann dazu getrieben, sich in die Tiefe zu stürzen.

Tian Yu beteuert nur bei Foxconn gearbeitet zu haben und berichtet über weitere Suizidversuche, die im Jahr 2010 stattgefunden haben sollen. Angeblich soll man sogar die Kommunikation unter den Mitarbeitern in Pausen nicht gerade gerne gesehen haben. Durch einen andauernden Drill und ständige Überwachung bändigt Foxconn fast 400.000 Mitarbeiter in nur einem Werk. In diesen Werken wird unter anderem das iPhone, das iPad oder auch Geräte für Samsung, Nintendo oder Sony produziert. Aussicht auf Besserung wird es in nächster Zeit auch nicht geben, auch wenn Apple sehr viel versucht, um dies zu schaffen.

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2 comments

    • naja kommunikationsverbot, ständige überwachung und alle 14 tage 1 tag frei find ich schon heftig, vorallem noch zu ganz anderen arbeitsbedingungen als bei uns. zusätzlich wohnen ja viele auch direkt bei foxconn in so ner art massenmensch(tier)haltung..