Das Forbes-Magazin ist immer dafür bekannt, sehr realistische Einschätzungen zu einem Thema abzugeben, welches gerade sehr stark in den Medien vertreten ist. Nun haben sich die Experten das Thema „iWatch“ etwas genauer angesehen und mussten feststellen, dass der Hype zwar enorm, aber die Nachhaltigkeit des Produktes eher gering ist. So gibt es nicht viele „Entwicklungsstufen“ solch einer Uhr und man kann nicht jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt bringen, so wie wir es bei den Smartphones gewohnt sind. Auch die Marge dürfte bei diesen Geräten etwas „schlechter“ ausfallen, da die Gerätepreise sicherlich nicht über 400 US-Dollar steigen werden. Nun gehen die Analysten einen etwas anderen Weg und sehen die iWatch nur noch als Gadget und nicht mehr als eigenständiges Produkt.

Interesse hält sich in Grenzen!
Im Moment geht man davon aus, dass rund 3-5 Prozent der momentanen iPhone- und iPad-User auch eine iWatch kaufen würden. Bei einem sehr humanen Preis würde dies Apple einen Umsatz von gut 2 Milliarden US-Dollar in die Kasse spülen. Dieser Umsatz ist ungefähr vergleichbar mit dem Umsatz einer kleinen iPod-Linie. Aus diesem Grund wird nun vermutet, dass Apple das Produkt tatsächlich nur als optionales Gerät bereitstellen wird, um dem Trend zu folgen, sich aber nicht drauf zu versteifen. Damit würde auch die Wichtigkeit der iWatch im gesamten Apple-Kosmos nachlassen und man müsste auf andere Produkte wie das iTV hoffen.

Was meint ihr? Ist die iWatch nur eine Randerscheinung?

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2 comments

  • Ich würde sagen, dass Magazin sagt das was jeder wissen könnte, wenn er es wissen wollte. Es ist schon schwer Menschen davon zu überzeugen für eine Armbanduhr mehr als 50€ auf den Tisch zu legen. Wobei die meisten sagen, "Wofür Uhr? Ich habe doch ein Handy." Und wer wird 300-400€ für ein Ding auf den Tisch legen, dass einen Handgriff spart (nämlich Handy hervorholen und aufs Display schauen)? Ein Ding, dass erstens sehr bruchanfällig ist und zweitens Stromhungrig. Dieses Konzept gibt es schon seit den 80ern. Und jedesmal hieß es "Diesesmal werden es alle haben wollen". Schlussendlich ist das perfekte Konzept Armbanduhr aber nicht durch temporäre Neuentwicklungen wie Touchscreen, Digitalanzeige oder Plastikarmbänder etc. zu ersetzen. Ziffernblatt am Leder- oder Metallarmband - wenn schon die Digitalanzeige nicht dagegen ankommt, wie soll dass dann ein Minicomputer mit massivem Stromverbrauch, empfindlicher Technik und spiegelndem Display schaffen?