Macbook Pro Retina Display 2012 Apple News Österreich Mac

Die Wogen sind vor knapp zwei Wochen ziemlich hoch gegangen, als Apple seinen Rückzug aus der EPEAT-Zertifizierung bekannt gegeben hat und zwei Tage die Kehrt-Wende vollzogen hat. Der öffentliche und auch der finanzielle Druck, auf Grund des Verlusts von Aufträgen aus staatlichen Einrichtungen, wie Schulen und Behörden, war einfach zu groß.

Selbstbewusst hat sich Apple dann in weiterer Folge das, in dieser Hinsicht umstrittene, EPEAT-Siegel in Gold für das MacBook Pro Retina verliehen. Vor allem der verklebte Akku und das schwer tauschbare Display sprechen dagegen. Das ist aber laut EPEAT durchaus legitim und rechtens, wenngleich nicht sonderlich objektiv.

Da die sogenannten „Ultrathins“ immer mehr auf dem Vormarsch sind – zu ihnen zählen auch das MacBook Pro Retina und das MacBook Air – überlegen sich die Herausgeber des US-Umweltsiegels nun die Kriterien für diese Computer-Sparte zu überprüfen. Dies kündigt der Leiter der Organisation, Robert Frisbee, an. Ob sich dadurch die Vorgaben, um eines der begehrten Siegel zu erhalten, verschärfen, darf bezweifelt werden. Es darf eher angenommen werden, dass sich die Computer-Industrie (nicht nur Apple) in diesem Fall durchsetzen wird und die Kriterien diesbezüglich gelockert werden. Somit stehen die Chancen gut, dass das Retina-Modell auch in Zukunft das „Gold-Siegel“ tragen darf und nicht auf „Silber“ oder gar „Bronze“ abgewertet wird.

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Ein Kommentar

  • die von EPEAT sollen sich mal nicht so anstellen...mein gott, um ein kompaktes Ultrabook hervorbringen zu können, muss man eben dinge schwer austauschbar machen !!! Umso besser das EPEAT jetzt ihre Kreterien überdenken möchte ;)