Apple SSD Festplatten werden deutlich günstiger Mac News

Auch in Österreich wird es langsam ernst mit der in letzter Zeit heftig diskutierten „Festplattenabgabe“. Zu Beginn der vergangene Woche hat sich der zuständige Minister Josef Ostermayer auf der Veranstaltung der österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik wieder dazu geäußert. Dabei spricht er sich nach wie vor für eine Festplattenabgabe aus. Entscheidung sei aber noch keine gefallen, da derzeit noch unklar sei, wie diese umgesetzt werden soll. Dazu gäbe es Gespräche mit den verschiedenen Interessengruppen und seine Beamten würden verschiedene Modelle prüfen – darunter auch das GIS-Modell.
Der Vorteil bei diesem Modell wäre, dass nicht für jedes Speichermedium extra bezahlt werden müsste, sondern einfach ein Pauschalbetrag auf die momentanen GIS-Gebühren draufgeschlagen werden würden. Der Nachteil ist, dass derzeit noch nicht klar ist, ob diese Regelung auch rechtlich halten würde. Die „Abgabe auf alle Speichermedien“ ist hingegen rechtlich schon vom Obersten Gerichtshof in Österreich bestätigt worden und könnte rasch eingeführt werden.

Der Minister will auf jeden Fall, dass bis zum Sommer eine Entscheidung fällt und wünscht sich dabei „einen Weg gehen zu können, der auch europaweit präferiert wird“. Wir werden also aller Voraussicht nach noch vor unserem Sommerurlaub wissen, was in dieser Hinsicht auf uns zukommen wird.

QUELLEDer Standard
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