Iphone Tarife Österreich im Vergleich T-Mobile und Orange

Wie „Die Presse“ gestern berichtet, steht die Übernahme von Orange durch 3 unmittelbar vor dem Abschluss. Beide Unternehmen wollen allerdings bis jetzt diese Gerüchte nicht kommentieren. In der Telekomszene wird ja schon länger darüber spekuliert, jetzt scheint es soweit zu sein.

Für Orange bedeutet dies, quasi nach Hause zurückzukehren, da Orange 2001 von Hutchison Whampoa Limited (HWL) gegründet wurde, dann aber 2001 an die France Telecom verkauft wurde. Später verkaufte die France Telecom übrigens 65 % er Anteile an den Investmentfonds Mid Europa Partners. Beide wollen jetzt verkaufen – übrigens auch Orange Schweiz – was sicherlich für unsere Schweizer Leser interessant ist.

Kolportiert werden an die 1,5 Mrd Euro, die die Übernahme kosten soll. Für den weltumspannenden Konzern Hutchison mit ca. 220.000 Mitarbeitern ein kleiner Fisch. Sollte die Fusion auch noch vom Kartellamt genehmigt werden, schließen die beiden momentan kleinsten Mobilfunker Österreichs zu den zwei größten auf. Momentan hat A1 einen Marktanteil von 41,3 %, T-Mobile 30,8 % und Orange/3 hätten dann zusammen 27,9 % Marktanteil (Quelle: RTR).

Für 3 steht der enorme Gewinn an Kunden und die größere Konkurrenzfähigkeit sicherlich im Vordergrund. Auch für Orange gibt es Vorteile: Das eigene Netz gilt als veraltet und müsste für den 4G bzw. LTE-Standard massiv ausgebaut werden. Deshalb ist man eigentlich mit T-Mobile eine Netzkooperation eingegangen und man hat mit einer Übernahme der Deutschen spekuliert. Dadurch ergibt sich jetzt eine interessante Konstellation, den 3 greift in Gebieten, wo kein 3G-Empfang möglich ist, auf das A1-Netz zurück. Somit sind nach der ziemlich fixen Übernahme alle österreichischen Mobilfunkbetreiber netztechnisch miteinander verbunden. Ob das für die gesamte Netzqualität gut ist und wie sich in Zukunft die Preise entwickeln, wird zu beobachten sein.

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