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Leider gibt es vom größten sozialen Netzwerk immer noch keine guten Nachrichten. Der Kurs der Aktie ist in den letzten Tagen immer weiter nach unten gefallen und hat nun sogar die Grenze von 19 US-Dollar unterschritten. Damit hat die Aktie gut 50 Prozent seines Wertes eingebüßt und das Unternehmen umgerechnet ca. 52 Milliarden US-Dollar an Wert verloren. Für Großaktionäre ist dies ein herber schlag, da ihr Vermögen um die Hälfte geschrumpft ist und in näherer Zukunft wahrscheinlich auch noch weiter „schrumpfen“ wird. Zudem steigen immer mehr Aktionäre aus dem sozialen Netzwerk aus, um ihre restlichen Aktien zu Geld zu machen und den Schaden einzudämmen. Doch für Facebook könnte es noch viel enger werden!

Fragliche Klicks und schlechtes Geschäftskonzept!
Wenn man sich die Vorwürfe gegen Facebook nun etwas genauer ansieht, wird man feststellen, dass Facebook durch unlautere Werbemethoden angeblich Klicks gefälscht haben soll. Zudem sollen auch „Gefällt mir-Angaben“ nicht korrekt weitergeben worden sein. Durch diese Vorwürfe entsteht ein sehr schlechtes Bild von Facebook und den dazugehörigen Werbeformen. Unternehmen nehmen immer weiter Abstand und vertrauen den Statistiken und Angaben von Facebook nicht mehr 100%ig.

Facebook gibt Fehler zu!
Um nicht noch mehr Werbekunden zu verlieren, gibt Facebook erstmal zu, dass „Gefällt mir-Angaben“ auch durch Spam oder unlautere Geschäftspraktiken entstanden sind. Facebook will diese Gefällt mir-Klicks ausfindig machen und von den jeweiligen Seiten entfernen. Dadurch entstehen zwei wesentliche Effekte für Facebook. Einerseits verlieren sehr viele Fanseiten eine Menge an Fans und damit auch Reichweite. Zweitens müssen genau diese Fanseiten nun wieder Geld in die Hand nehmen, um auf Facebook Werbung zu schalten. Ob dieses Prinzip aufgehen wird, ist fraglich. Wir sehen dies etwas „skeptisch“.

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5 comments

  • Hatten die je ein Geschäftsmodell? Aus pragmatischer Sicht basiert der Erfolg von FB auf dem neusten Hype "Massiver Gewinn durch unendliche Kundeninformationen." Und langsam aber sicher (Gerade große Unternehmen brauchen ihre Jahre etwas zu kapieren) setzt sich die Erkenntnis durch das Masse nicht Klasse bedeutet und das die Masse an Informationen nur für Unübersichtlichkeit sorgt und keiner weiss was er damit anfangen soll. Btw, die gleiche Erkenntnis setzt sich gerade ganz ganz langsam auch bei Behörden durch.
      • Kann ich empfehlen. Sieht schöner aus (Das Auge isst mit), die Bedienung ist einfacher und der Konzern gehört zu den Wertvollsten der Welt mit einem soliden Geschäftsmodell, der es sich leisten kann alle Zeitungen eines Landes aus seinen Suchergebnissen zu entfernen. Einziger Nachteil sind die nicht vorhandenen Spiele.