Viele Reporter haben sich bis jetzt nur sehr positiv zum neuen Wundergadget von Google geäußert. Nun ist von „The Verge“ ein sehr interessanter Erfahrungsbericht veröffentlicht worden, der auch die Schwachstellen von Google Glass aufzeigt. Im Bericht wurde ein kompletter Tag mit Google Glass wiedergegeben und man erkennt bei genauerem Studieren des Artikels, dass es noch viele Hindernisse im Umgang mit Google Glass gibt. Beispielsweise werden immer noch sehr viele Eingaben nicht über die Brille, sondern über das Smartphone getätigt, was dazu führt, dass man mehr mit dem Smartphone interagiert als mit der Brille selbst. Kontakte müssen via Bluetooth erst auf die Brille gespielt werden und sowohl ein HotSpot als auch die GPS-Daten werden noch vom Smartphone bezogen. Dies frisst sehr viel Akku des Smartphones und ist daher nur für kurze Einsätze wirklich geeignet.

Auch die Spracheingabe lässt in manchen Punkten zu wünschen übrig und die Bedienung der Datenbrille kann durch das „CardMenu“ sehr aufwändig werden und man wischt sich von Fenster zu Fenster, um eine Aktion durchzuführen. Ein Punkt hat uns aber auch sehr verwundert! Die Turn-by-Turn Navigation über Google Glass funktioniert einwandfrei, solange man kein „Gegenlicht“ bekommt. Gemeint ist damit, dass der integrierte Bildschirm von Google Glass schon bei einem sehr geringen Gegenlicht nicht mehr funktioniert und man nichts mehr erkennen kann. Damit ist Google Glass auch beim Autofahren nicht gerade hilfreich, da dieser Fall sehr oft vorkommt.

Ernüchterndes Fazit!
Alles in Allem ist Google Glass ein sehr guter Ansatz, dennoch wird es noch Jahre dauern bis sowohl eine 3G-Verbindung, GPS und ein besserer Bildschirm integriert wird. Auch die Verbindung direkt mit dem Smartphone muss deutlich gelockert werden und auch das Menü sollte angepasst werden.

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