Langsam aber sicher nimmt das ehrgeizige Projekt von Google immer mehr Formen an. So hat Google vor kurzem einen ersten richtigen Trailer der Google-Glasses veröffentlicht und damit für Aufsehen in der IT-Szene gesorgt. Nun kommen immer mehr Details ans Tageslicht, die das Gerät durchaus interessant machen könnten. Demnach könnte eine der ersten Apps schon bei der Veröffentlichung der Brille verfügbar sein. Die App mit dem Namen „Insight“ soll laut diesen Informationen Menschen aufgrund ihrer Kleidung erkennen und den Namen direkt in das Auge des Brillenträgers projizieren. Damit wäre es beispielsweise möglich, eine Person in einer Gruppe sehr einfach zu erkennen.

Nur Kleider, kein Gesicht!
Aus der App-Beschreibung geht aber ausdrücklich hervor, dass die Entwickler der App nicht auf das Gesicht des gescannten Wert legen, sondern rein auf die getragene Kleidung. Somit ist eine dauerhafte Speicherung nicht möglich, da sich die Kleidung der Person ändert  und das Programm den Menschen nicht mehr erfassen kann. Bei einem Test von 15 Personen konnten 93 Prozent alle Tester richtig erkannt werden. Natürlich steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen, dennoch soll auch Google mit an der App arbeiten, um sie zu verbessern.

Was sagt ihr dazu?

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Ein Kommentar

  • Ich kann diesem Brillenkonzept einfach nichts abgewinnen. Wenn ich mir das Promo-Video auf Youtube ansehe, denke ich, dass die Einblendung von Information (auf die Netzhaut) auf Dauer sehr störend wirken. Außerdem habe ich echt bedenken, wegen der Privatsphäre. Ist doch ein Wahnsinn, wenn jeder mit einer Kamera durchs Leben läuft. Wenn das System dann noch in eine Standard-Brille eingearbeitet wird, kann man es nicht mal mehr überprüfen und jeder Student bekommt bei der Prüfung die richtige Antwort ins Auge projiziert,... Da gefällt mir die Idee mit der Smart-Watch besser, auch wenn ich dafür keine Verwendung hätte, weil ich lieber eine analoge Uhr trage.