Apple muss sich in diesen Tagen einer etwas „komischen“ Anklage gegenüber stellen. So hat ein kanadischer Anwalt gegen Apple geklagt, weil Babyfotos aufgrund einer nicht funktionierenden Time Capsule verloren gegangen sind. Der Anwalt hatte einen Hardwaredefekt und sicherte seine Daten auf der Time Capsule. Als dieses Gerät auch noch versagte, wurden die gesamten Babyfotos gelöscht. Nun fordert der Anwalt eine Schadensersatzzahlung von knapp 19.000 Euro von Apple.

Apple könnte tatsächlich verlieren!
Auf der Apple-Webseite betitelt der Hersteller die Funktion der Time Capsule als „Server“, obwohl keine derartige Hardware verbaut worden ist. Die Festplatte der Time Capsule ist eine herkömmliche Festplatte, die auch in normalen Rechner verbaut wird. Daher kann Apple keine Garantie auf die Laufleistung der Festplatte geben, weil diese nur bei einer dementsprechenden Server-Festplatten garantiert werden könnte. Nun wird wohl ein Gericht über diesen Fall entscheiden müssen. Weiters wurde dem Anwalt bis jetzt noch kein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt, da diese außerhalb der Garantieleistung ist.

Was haltet ihr davon? Übertrieben oder gerechtfertigt?

 

TEILEN

3 comments

  • datensicherung ist einfach, kann aber auch schwierig und kostspielig werden. diese time capsule ist zwar gut aber auch nicht ausfallsicher. ich hatte auch mal einen schlimmen datenverlust mit x fotos. seitdem nutze ich ein nas mit time machine funktion. ist auch nicht 100%ig, aber ein wenig sicherer als vorher. ;-)
  • Achhhh... das hatte ich auch mal, leider... aber ich sag mal dass ich dazu gelernt habe und man der technik nicht zu 100% vertrauen darf... deshalb gibts bei mir nur noch raid1 als externe ;) gerechtfertigt wäre die klage wenn die fotos aus dem icloud server verschwinden würden, ich mein ich verstehe diesen anwalt und seine wut zu recht, aber er war meiner meinung nach auch ein bischen "fahrlässig" ...