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Nachdem sich DELL und auch andere IT-Konzerne wie Sharp mit tiefroten Zahlen auseinandersetzen mussten, hatte HP in den letzten Jahren immer ein sehr gutes Polster. Anscheinend ist dieses finanzielle Polster nun komplett aufgebraucht und man musste einen Verlust von 8,9 Milliarden US-Dollar einstecken. Grund dafür war eine Abschreibung, die im dritten Quartal diesen Jahres fällig war. Allein diese Abschreibung hatte einen Verlustwert von 8 Milliarden US-Dollar und rührt aus der Dienstleistungssparte von HP. Weiters mussten umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen getroffen werden, um den Konzern auf eine neue Linie zu bringen. Dadurch wurde aus einem Vorjahresgewinn von 1,9 Milliarden US-Dollar ein so starkes Minus.

Abbau, Umbau und neue Konzepte!
Doch HP will einen Weg aus der Krise finden! So werden gut 25.000 Stellen auf der gesamten Welt abgebaut und Standorte dauerhaft geschlossen. Zudem wird das Softwaregeschäft (welches als einzige Sparte ein Wachstum verzeichnet) weiter ausgebaut. Smartphone- und Tabletverkäufe schwächen den normalen PC-Vertrieb und man muss auch in dieser Sparte mit weiteren Veränderungen seitens HP rechnen. Wie lange die Umstrukturierung des Unternehmens dauern wird, ist noch nicht abzusehen. Sollte diese Umstrukturierung nicht in einigen Monaten vollzogen sein, dürfte es auch für den größten PC-Hersteller nicht gerade gut aussehen. Wir hoffen, dass es HP aus der Krise schafft und Arbeitsplätze gesichert bleiben.

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Ein Kommentar

  • Nichts gegen eure Hoffnungen aber eine Umstrukturierung innerhalb weniger Monate zu erwarten ist aberwitzig. Nebenbei verstehen BWLer unter Umstrukturierung Massenentlassungen. Aber keine sorge, HP bleibt bestehen. Die Abschreibung fiel nur so groß aus weil die unternehmen nach dem Willen der Aktionäre nicht jährlich abschreiben.