Nano Sim bald in jedem iPhone 5

Geht es nach deutschen und auch österreichischen Mobilfunkbetreibern, könnte die klassische SIM-Karte bald der Geschichte angehören. In Zukunft soll auf die E-SIM-Karte gesetzt werden. Apple hat diese Technologie bereits Ende 2014 beim iPad integriert – wenig später hat sich auch Samsung dazu entschlossen auf die E-SIM-Karte zu setzen. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten die beiden größten Smartphone-Hersteller zielstrebig an der Abschaffung der herkömmlichen SIM-Karte.

Der Vorteil der E-SIM (Embedded Sim) ist, dass keine SIM-Karten mehr gewechselt werden müssen, wenn man den Mobilfunkbetreiber wechseln will. Dazu wäre lediglich ein Maus-Klick des Betreibers nötig. Somit könnten Kunden einfacher das Netz wechseln und den für sich am besten geeigneten Tarif aussuchen. Bis jetzt hat sich die Mobilfunkbetreiber dagegen gewehrt, doch jetzt scheint der Druck der Hersteller zu groß zu werden und langsam ein Umdenken stattzufinden, da die Technologie vor allem für Wearables interessant ist.

2017 soll es bei den Smartphones soweit sein
Bei unseren deutschen Nachbarn bietet auf jeden Fall Vodafone ab März eine programmierbare SIM-Karte an. Sie soll zunächst bei einer Smartwatch von Samsung zum Einsatz kommen. Ab 2017 soll es dann auch bei den Smartphones soweit sein, welche dann schrittweise mit der neuen E-SIM-Karte auf den Markt kommen werden.

Auch die österreichischen Mobilfunkbetreiber werden die neue Technologie laut eigenen Aussagen in absehbarer anbieten. Die E-SIM-Karte hat auf jeden Fall das Potential, die gesamte Mobilfunkbranche über den Haufe zu werfen. Datenschützer melden allerdings Bedenken an, und sind der Meinung, dass E-SIMs die Überwachung erleichtern könnten.

 

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