Letztes Wochenende haben wir darüber berichtet, dass Apple auf Grund des verlorenen E-Book-Prozesses eine Strafzahlung in der Höhe von einer knappen halben Milliarde US-Dollar droht. Der US-Regierung ist dies aber noch nicht genug (weil sie sicherlich auch weiß, dass eine halbe Milliarde Apple nicht wahnsinnig schmerzen wird) und fordert weitere Sanktionen für Apple – allerdings nicht finanzieller Art. Dazu hat das Justizministerium Vorschläge vorgelegt, die für Apple in den nächsten Jahren einige Einschränkungen im E-Book-Bereich bedeuten würden. Demnach soll es Apple verboten werden, Preisbindungsverträge mit Anbietern von zB E-Books, Musik, Filmen etc. einzugehen. Dies könnte nämlich wieder dazu führen, dass bei der Konkurrenz die Preise steigen. Zudem soll Apple Konkurrenten wie etwa Amazon für zwei Jahre erlauben, eine Platzierung eines Direkt-Link in deren Apps zum eigenen Online-Stores zu ermöglichen.

Natürlich sind dies nur Vorschläge des US-Justizministeriums. Darüber entscheiden muss schlussendlich das Gericht. Bevor es allerdings zu einer dahingehenden Entscheidung kommt, wird Apple noch gegen das Anfang Juli gesprochene Urteil vorgehen. Wir werden die Angelegenheit auf jeden Fall weiter beobachten.

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