dropboxWieder einmal ist eine Episode rund um Steve Jobs aufgetaucht. Dieses Mal dreht es sich um das Verhältnis vom ehemaligen Apple CEO zum Cloudspeicher-Anbieter Dropbox. Während der Dreamforce Conference gab Dropbox-Gründer und CEO Drew Houston ein interessantes Interview, wo er folgende Anekdote aus früheren Tagen erzählte:

Steve Jobs hat nämlich Drew Houston kontaktiert und ihm mittgeteilt, dass er Interesse daran hätte, das Unternehmen zu kaufen. Dieser lehnte aber ab. Houston wurde daraufhin in das Hauptquartier von Apple zu einem Meeting eingeladen, um die Angelegenheit zu besprechen. Es war ihm zuerst unklar, was der Grund dieser Einladung war, da er ja bereits einen Verkauf abgelehnt hatte. Angeblich kam Steve Jobs bei diesem Gespräch gleich zur Sache und teilte Houston mit, wenn er schon Dropbox schon nicht kaufen könne, er ein Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen und den Dienst damit „killen“ werde – Zitat:

„He was calling out by name and saying he wants to kill us with iCloud,“ Houston said.

Sechs Monate später hat Steve Jobs dann sein Versprechen Realität werden lassen und auf der Keynote „iCloud“ vorgestellt. Wie wir wissen, wurde das Versprechen zwar eingehalten, das Ziel von Jobs allerdings bei weitem nicht erreicht. Auch bei iOS- und Mac-Usern erfreut sich Dropbox großer Beliebtheit, da im Gegensatz zur manchmal von Schwierigkeiten geplagten iCloud, der Dropbox-Dienst in der Regel reibungslos läuft.

 

 

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