Tim Cook

Seit weit über 10 Jahren berichten Medien fast ununterbrochen über den Konzern aus Cupertino und lassen das Unternehmen immer wieder aufs Neue „hochleben“. Doch kommt einem langsam vor, dass sich eine gewisse Eintönigkeit in der Medienbranche einschleicht und die einschlägigen Medien nicht mehr solch ein Interesse an Apple haben, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Die Medienfigur Steve Jobs weilt leider nicht mehr unter uns und bis jetzt konnte Apple keinen vergleichbaren Ersatz liefern, der solch eine polarisierende Ausstrahlung hat wie Jobs. Aus diesem Grund werden Quartalskonferenzen und auch Keynotes immer seltener von den Medien großartig aufgenommen, da einfach die „Magie“ dahinter fehlt.

Es wird auch weniger berichtet
Wenn man sich die großen Medien dieser Welt ansieht, war Apple vor einigen Jahren noch ein großes Thema doch nun kommt man eher mit schlechten Nachrichten über Apple in die Presse als mit positiven Nachrichten. So musste Apple bei der AppleWatch deutlich mehr Werbebudget in die Hand nehmen, um die Uhr in allen Medien zu platzieren, da viele einfach nicht darüber berichten wollten. Dieser Umstand wird Apple immer mehr zu schaffen machen und man müsste sich etwas überlegen, wie man die Presse wieder dazu animiert mehr über das Unternehmen zu schreiben. Das soll auf keinen Fall heißen, dass über das Unternehmen nicht mehr berichtet wird – aber die Berichterstattung hat sich deutlich verändert.

Wie seht ihr das?

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12 comments

  • Steve Jobs hatte eine Ausstrahlung, die Tim Cook nie hatte und nie wird haben. Außerdem ist das erste neue Produkt unter der Gide von Tim Cook die Apple Watch doch einfach ein Flop! Auch schaffte es Apple bis heute nicht dem User einen klaren Nutzen den er mit der Watch hat, zu vermitteln, bei vielen Leute stellt sich kein "must have" Gefühl ein. Ausserdem finde ist, Apple tanzt zur Zeit auf zu vielen Hochzeiten. Apple Music nicht ausgereift etc. Apple reagiert zur Zeit am Markt, anstatt wie früher zu agieren! Vielleicht ist der Stern wirklich am sinken....
  • Die Presse tut Apple seit Jahren hochleben Die Presse macht Apple schon immer fertig. Wie schlecht sie doch sind, wie die Arbeiter schlimm behandelt werden, wie die Aktie fällt, wie enttäuschend das neue Produkt XY ist, usw usw. Kein Hersteller bringt Innovationen raus. Alle Hersteller verbessern ihre Produkte. Aber auch jeder Hersteller verschlechtert was. Ich finde Jonathan Ive hat eine irrsinnige Ausstrahlung. Leider will er auf keiner Keynote öffentlich auftreten.
  • Es wäre schön wenn wir wieder mal überrascht werden würden bei einer Keynote. Momentan ist es so, dass alles bereits Wochen im Voraus geleakt wird, die Medien alles krumm und breit reden und man am Ende das Produkt vor die Füße geworfen bekommt. Mir fehlt ganz einfach diese Spannung bei den Vorstellungen.
  • Worüber soll man reden oder berichten. Quartalszahlen interessieren das unternehmen, anleger und spekulanten. Im moment schaft kein einziger der großen hersteller was wirklich innovatives. Dinge die ein samsung galxy kann und ein iphone nicht sind auch bur spielereien. Seit jahren begnügen wir uns mit den grundfunktionen die es schon gab bevor der begriff smartphone pberhaupt geprägt wurde. Telefonie, sms, email, internet, foto und musik. Mit messenger und streamingdiensten erweitert. Vietiuelle soeicher oder auch clauds gennannt. Wir werden täglich von apps überrollt die kein mensch braucht und verlieren den blick auf die wesentlichen guten apps. Es fehlt gerade an innovation. Beue wege der kommunikation. Die smartwatch an sich ist eine ergänzung die für jemanden der spirt bezreibt interessant sein mag zum auswetzen und überwachen. Aber sonst eher ein spielzeug. Was fehlt ist der geniale erfinder der uns wieder mal einen wow-effekt verpasst. Ob der bei apple, samusung oder htc oder sonst wo sitzt spielt keine rolle. Nur monentan stehen seit jahren alle auf dem selben pubkt und schauen sich um in welche richtung sie denn wohl könnten. Und das sind dann solche projekte die aus heutiger sicht noch nichtssagend sind oder abgekupfert. Da gibts dann ja nur mehr die negativschlagzeilen über die man berichten kann.
  • Ich würde sagen, die deutlichste Veränderung sind die Journalisten, welche offen zugeben, dass sie keine Lust mehr haben, sich bestechen zu lassen und ihre Privilegien des Konzerns (Erste Klasse Flug, kostenlose Geräte, bezahlter Urlaub) für eine kritische Berichterstattung aufgeben. Deshalb denke ich nicht, dass es an Stevie liegt, sondern wohl eher daran, dass Apple vom Image nur noch eine Premiummarke von vielen ist. Ds heisst nicht, dass Apple nicht in Punkten besser ist. Aber eben nicht konkurrenzlos besser und in anderen Punkten auch schlechter als die Konkurrenz. So wie jede andere Premiummarke.