Bei unseren deutschen Nachbarn hat sich eine Umweltdebatte bezüglich Smartphones entzündet. Der sogenannte Sachverständigenrat für Umweltfragen möchte durchsetzen, dass Handys und Smartphones künftig mit bis zu 100 Euro Pfand „besteuert“ werden. Damit soll erreicht werden, dass mehr Telefone recycelt werden und damit die Rücklaufquote deutlich erhöht werden könnte. Davon ist zumindest der Vorsitzende Martin Faulstich, seinerseits Professor für Rohstoff- und Energietechnoligie an der TU München, überzeugt. Vorbild seien seiner Meinung nach der Flaschen- und Autobatterienpfand. Sollte dies bei Handys funktionieren, könne man das System auch auf Laptops und Computer ausweiten. Die deutsche Bundesregierung ist diesem Vorschlag offenbar nicht abgeneigt, da sie schon im Frühjahr ähnliche Überlegungen angestellt haben. Auch die deutschen Grünen könne diesem Vorschlag naturgemäß einiges abgewinnen.

Aber auch bei den österreichischen Grünen findet diese Idee Anklang. So meint Wolfgang Pirklhuber vom Umweltteam der österreichischen Grünen:

„Es ist wichtig, dass die seltenen Metalle, die in Handys drin sind, nicht verloren gehen. Außerdem sind sie zum Teil giftig. Das Sammeln wäre also ein Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcentrennung.“

TEILEN

7 comments