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Bislang hatte man noch keine genaue Vorstellung, was Apple eigentlich an die Music-Labels abtreten muss, um die Musik an die Kunden weiterzugeben. Nun wurden aber die Preise für die Unternehmen bekannt und man kann sagen, dass die Musik-Industrie wirklich nicht schlecht an dem Dienst verdienen wird. Gut 5,8 US-Dollar (Minimum) gehen von den 9,90 US-Dollar direkt an die Musik-Labels und man muss bei Apple auf einen großen Teil des Kuchens verzichten. Apple muss für diesen Restbetrag (4,1 US-Dollar) den kompletten Dienst betreiben und auch die passende Infrastruktur zur Verfügung stellen.

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Auch die Familien-Preise sind von Apple klar abgesteckt und man kann jetzt schon sagen, dass diese Preise sehr gut für die Industrie sind, aber andere Firmen wie Spotify sicherlich mehr an die Labels abdrücken müssen als Apple. Wir sind schon sehr gespannt, wann sich die Rechteinhaber zu Wort melden, um über ihre Erfahrungen mit dem Dienst zu sprechen.

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4 comments

  • Ich bin sicher das Dienste wie Spotify weniger abdrücken. Hab schon mit einigen Künstlern gesprochen, die ihre Tracks gar nicht mehr für Spotify bereitstellen da der Verdienst einfach zu schlecht ist. Ich werde auch den Apple Dienst nicht nutzen. Sondern weiterhin meine CDs im Laden kaufen und ab und zu, wenn ich nen einzelnes Lied suche das dann bei iTunes Laden. Ist für mich am praktischten und für den Künstler am fairsten, denke ich zumindest.
  • Was hat das mit der Steuer zu tun? Die Steuer bekommt ohnehin der Staat, nicht Apple und auch nicht die Musikindustrie. In Europa allerdings ist bei den monatlichen 9,90 EUR die Steuer inbegriffen, was uns ja nicht stören kann :)