imessage

Diesmal beschäftigen wir uns mit einem etwas anderen Thema, das aber viele von uns betreffen wird – zumindest unsere Leser die in einem Büro arbeiten! Laut neusten Urteilen ist es nun jedem Chef erlaubt Nachrichten abzufangen, die über den Firmenrechner gesendet worden sind. Hier handelt es sich um ein richtungsweisendes Urteil, welches sogar auf europäischer Ebene Gewicht haben könnte. Laut Richtern des rumänischen Gerichts sei es dem Arbeitgeber strikt untersagt gewesen, Messenger-Dienste zu nutzen. Dies wurde aber nicht beherzigt und aus diesem Grund wurden alle Gespräche überwacht und mitgelesen.

Auch in Österreich werden solche Themen immer interessanter für die Arbeitgeber, da viele Mitarbeiter auch Informationen über die Messenger-Dienste austauschen. Es ist beispielsweise schon möglich Skype-Protokolle in Firmen zu führen oder auch Dienste abzufangen, die über das Firmennetzwerk genutzt werden. Nachrichten die über iMessage versendet werden können aber aufgrund der End-to-End Verschlüsselung nicht gelesen werden. Dennoch sind solche Urteile der erste Schritt zum gläsernen Mitarbeiter.

QUELLEFZ
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2 comments

  • Man sollte dabei bedenken, dass sich das Unternehmen nicht wie ein Spion zwischengeschaltet hat, sondern die Nachrichten bei einer Routine überprüft hat. Ob iMessage verschlüsselt überträgt, spielt keine Rolle, wenn das Unternehmen Zugriff auf den Computer hat. ... Allerdings ist der Fall nicht so einfach auf de Allgemeinheit zu übertragen, wie sich die Journalisten das in den Berichten zurechtbasteln. Allein die Tatsache, dass in dem Unternehmen die Chatprotokolle regelmäßig ausgewertet wurden, spielte mit eine große Rolle für das Urteil.