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Es wieder soweit! Großinvestor Carl Icahn hat wieder bei Apple zugeschlagen und Aktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar erworben, um die Daumenschrauben beim Konzern noch stärker anlegen zu können. Im Moment hält Icahn ein Prozent von Apple und ist damit sicherlich einer der größten Einzelaktionäre des Unternehmens. Somit räumt sich Carl ein größeres Mitspracherecht beim Unternehmen ein, was der Führungsspitze von Apple nicht gefallen dürfte. Grund für den Aktienkauf ist das angestrebte Ziel von Icahn, dass Apple mehr Aktien zurückkauft als eigentlich geplant war. Sollte Apple tatsächlich nachgeben, würde der Preis der Aktien von Icahn in die Höhe schießen und er würde einen enormen Profit erwirtschaften.

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Börse reagiert gespalten
Einerseits ist solch ein Aktienkauf ein enormer Vertrauensbeweis in das Unternehmen und man kann davon ausgehen, dass einige Aktionäre dem Ruf von Carl folgen werden. Die schleppende Innovationskraft von Apple hingegen bremst diesen Aufstieg etwas ein und man ist immer noch skeptisch, ob sich Apple in diesem Jahr wirklich beweisen kann. Die Aktionäre haben schon mit einigen kritischen Meldungen dem Unternehmen vor den Bug geschossen und Tim Cook ist sich sicherlich bewusst, dass ein reine Produkterneuerung in diesem Jahr nicht ausreichend sein dürfte. Viele erwarten sich ein neues und tolles Produkt von Apple und sollte dies nicht kommen, wird der Aktienkurs wahrscheinlich das derzeitige Niveau nicht halten können.

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