Das Thema In-App-Käufe will momentan nicht zur Ruhe kommen. Nachdem Apple in den USA bereits eine Sammelklage außergerichtlich bereinigt hat, untersucht nun auch die britische Regierung die In-App-Käufe bei iOS- und Android-Spielen. Auslöser könnte jener Fall gewesen sein, wo ein kleiner, britischer Junge In-App-Käufe um umgerechnet 2.000 Euro getätigt hat. Apple hat die Summe bekanntlich zurückerstattet.

Was wird untersucht?
Konkret ist es so, dass das britische Office of Fair Trading eine Untersuchung zu den Praktiken bei In-App-Käufen startet. Die Grundlage dazu bilden Informationen von Eltern, die bei einigen Spielen eine aggressive Art festgestellt haben wollen, die Kinder zu In-App-Käufen drängt.

„We are concerned that children and their parents could be subject to unfair pressure to purchase,“ said Cavendish Elithorn, senior director for goods and consumer at OFT, „when they are playing games they thought were free.“

Klar ist, dass In-App-Käufe ein beliebtes Mittel für Entwickler sind, um Einnahmen aus Spielen und Anwendungen im Google Play Store und Apples App Store zu generieren. Immerhin entfallen 71 Prozent aller iPhone-App-Umsätze auf In-App-Käufe. Es wird durchaus interessant, zu welchem Ergebnis das britische Office of Fair Trading kommt, da dieses Auswirkungen auf ganz Europa haben könnte.

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5 comments

  • Mal ganz ehrlich die Eltern sind selber Schuld wenn ihre Kids andauernd was über in-App kaufen! Es gibt nämlich in iOS die du Kation unter Einschränkungen in-App.-Käufe zu unterbinden !welcjes Elternteil das nicht macht ist meiner Meinung nach selber Schild!
    • Reinste Polemik. Aber mal eine Idee: MacMania sollte das auch einführen, nach Schreiben und vor Absenden des Kommentars muss man 30min warten oder 50c bezahlen. Ich wette du bist der Erste der sich beschwert dass er zahlen "muss". Und dann sage ich: Selbst Schuld, bist ja nicht gezwungen zu zahlen. Wie wäre das @Redaktion? ^^
  • Kann ich verstehen. Auch wenn es hier einige "Perfekte" gibt, welche die Schuld natürlich nur bei dummen Kindern und noch unreiferen Erwachsenen sehen. Wenn man sich ansieht, wie die Spiele ablaufen: "Haus wird fertiggestellt in 29:55. Jetzt fertigstellen für 10 Gold?" oder "Neu im City Market: Verschönere doch deine Stadt mit einem Pferdedenkmal für nur 20,000$" Und das im Zweiaktionentakt. Und wie soll man Kindern beibringen, dass sie gefälligst vier Stunden Geduld aufbringen bis ihr Pony gefüttert ist? Und soll hier keiner mit dem Argument "Ja, anders können die sich nicht finanzieren" kommen. Hat vorher doch auch geklappt. Oder glaubt hier irgendjemand Ubisoft oder EA gehen pleite wenn ihr nicht jeden Tag noch zusätzlich 5€ In-Game ausgebt? Ich habe mir festgesetzt: In-Apps nur bei einmaligen Zusatzfunktionen.