Foxconn Arbeiter

Wie es scheint, ist die Reportage über die Arbeitsbedingungen bei Pegatron auch bei Apple angekommen und man hat sich jetzt schon Gedanken darüber gemacht, wie man diesen Vorwürfen Herr werden kann. Apple hat zunächst überrascht und beleidigt darauf reagiert und ist der Meinung, dass bei Pegatron die Arbeitsbedingungen zu rund 95 Prozent eingehalten werden. Natürlich ist dies nicht die volle Punktezahl weshalb Apple nun bekannt gibt, dass man genau an diesem Fakt arbeiten wird und sich mit Pegatron an einem Tisch setzen wird.

Es wird sehr schwer werden
Betrachtet man den Verlauf dieser Vorwürfe gegen die Zulieferer aus China oder anderen asiatischen Ländern, lässt sich feststellen, dass es in den letzten Jahren immer wieder Vorwürfe gegeben hat. Apple hat zwar versucht die Arbeiten an dieser Thematik offen zu legen, aber viel gebracht scheint es wirklich nicht zu haben. Es werden also noch viel größere Anstrengungen nötig sein, um die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

QUELLEAppleinsider
TEILEN

2 comments

  • Bei den Gewinnmargen von Apple können sie ruhig etwas für die Arbeiter und die Umwelt tun, ohne die völlig überhöhten Preise für iPhone und Co. anheben zu müssen. Da haben es die "Billig-Anbieter schon etwas schwieriger!
  • Die Kunden beschweren sich doch jetzt schon über die Preise. Und zwar nicht nur bei Apple, sondern auch bei der 300 € günstigeren Konkurrenz. Wer ist davon bereit, 100 € mehr zu bezahlen nur damit gesichtslose Arbeiter in Asien weniger schuften müssen? Der eine kann sich ein Smartphone für 600 € leisten und für den Preis müssen eben 50 andere Menschen ausgenutzt und hunderte Kilometer Landstriche verwüstet und Millionen Liter Wasser verseucht werden. Das ist eben so. Das muss man sich klar machen, auch wenn man nichts daran ändern kann. Aber es ist ehrlicher, als Erschrockenheit und Überraschung zu heucheln, als könnte man das doch alles nicht wissen.